Kulturelles Leben Wuppertals Kulturdezernent Matthias Nocke: „Die Häuser müssen offen bleiben“

Wuppertal · Kulturdezernent Matthias Nocke zu den wichtigen Themen der Kultur im Jahr 2023.

 Auch die Oper leuchtete 2020 in Rot („#AlarmstufeRot“ war ein deutschlandweites Bündnis aus Akteuren der Veranstaltungswirtschaft) – Zeichen des Protests gegen den pandemiebedingten Lockdown, der Kultureinrichtungen einfach schloss.

Auch die Oper leuchtete 2020 in Rot („#AlarmstufeRot“ war ein deutschlandweites Bündnis aus Akteuren der Veranstaltungswirtschaft) – Zeichen des Protests gegen den pandemiebedingten Lockdown, der Kultureinrichtungen einfach schloss.

Foto: Schwartz, Anna (as)

Sie ist noch mal davon gekommen, die Kulturszene in Wuppertal. Pandemie und Lockdowns konnten sie nicht brechen. Über „insgesamt stabile Zahlen“ bei den Zuschauern freut sich Kulturdezernent Matthias Nocke, wenn er auf 2022 zurückblickt. Man habe also nicht alles falsch gemacht. Auch nicht bei den Personalentscheidungen, die im letzten Jahr gleich drei Führungspositionen betrafen. Die steigenden Energiekosten freilich machen nervös. Mit den getroffenen ad-hoc-Maßnahmen müsse man zwar durch den Winter kommen. Aber niemand weiß, wie sich 2023 entwickeln wird. Eines aber stehe fest, so Nocke: Nie wieder dürften kulturelle Akteure und Einrichtungen als Erste dran glauben müssen. „Die Häuser müssen offen bleiben.“ Und was kommt noch im neuen Jahr?