Wuppertaler Wahrzeichen: Wie zwölf Künstler ihre Stadt sehen

Wuppertaler Wahrzeichen: Wie zwölf Künstler ihre Stadt sehen

Eine Ausstellung im Rathaus zeigt Wuppertaler Wahrzeichen.

Wuppertal. „12 = W“, das ist nicht etwa eine mathematische Gleichung, sondern der Titel einer Ausstellung, die zurzeit im Lichthof des Barmer Rathauses zu sehen ist. Die Zwölf steht für die teilnehmenden Künstler, das W symbolisiert die Stadt. „Die meisten Bilder hier beschäftigen sich mit Wuppertal“, sagt Gudrun Stratmann, die selbst einige Kunstwerke beigesteuert hat.

Zusammen mit ihrem Künstlerkollegen Will Hahn hat sie zu der Ausstellung noch einen Künstler-Kalender gefertigt, der bei der Vernissage am Dienstagabend ebenso vorgestellt wurde. Die schönsten Bilder wurden für diesen Kalender ausgewählt. Von der Bergischen Kaffeetafel (Klaus Burandt) bis zum Elisenturm (Klaus Fritzsche) ist darin alles vertreten, was für Wuppertal typisch ist. Mit einer Vielfalt von Fotografie bis Malerei, von abstrakt bis gegenständlich bietet der Kalender ebenso wie die Ausstellung eine Mischung an Motiven. Ob es die alte Zollbrücke ist (Rolf Stratmann) oder die Stadthalle (Barbara Brost). Bernd Bähner etwa hat den Nützenberg gemalt. Bäume, ein Kirchturm und Häuser — alles ist da. Doch farblich hebt sich das Bild vom Original ab: „Ich hab alles etwas bunter gemalt, damit das Bild munterer wirkt. Das entspricht eher meiner inneren Stimmung“, sagt er.

Im Vordergrund hat nicht nur Bähner die Schwebebahn mit verewigt. Die „alte Dame“ kommt in mehreren Werken vor. Neben einem Foto des Kaiserwagens (Will Hahn) oder einem Bild der Schwebebahn am Zoo (Holger Weber) hat Caroline Klingenberg ein buntes Wirrwarr der Stadt und der Schwebebahn gemalt.

Weitere Motive sind das Maxim in der City (André Kern), ein historisches Bild der Brandströmstraße (Thomas H. Eiffert), sowie ein bearbeitetes Foto von Fachwerkhäusern „An der Hütte“ von Gudrun Stratmann selbst.

“ Den Kalender gibt es in Wuppertaler Buchhandlungen. Die Ausstellung kann noch bis zum 30. Oktober besucht werden, montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr.

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