Verhandlungen Wuppertaler Unternehmen und US-Investor offenbar einig

Wuppertal · Die Verhandlungen um den angeschlagenen Konzern WKW scheinen beendet.

Wuppertaler Unternehmen und US-Investor offenbar einig​
Foto: JA/Andreas Fischer

Noch am späten Mittwochabend sind sich offenbar die Gesellschafter der WKW Gruppe und der Investor aus den USA über die Bedingungen der Übernahme des angeschlagenen Konzerns einig geworden. Das hat die WZ aus Unternehmenskreisen erfahren. Weitere Informationen würden erst bekannt, wenn die Verträge ausgearbeitet seien. Bestätigen wollte diese Informationen das Unternehmen selber gestern auf Nachfrage der WZ jedoch nicht.

Wie die WZ bereits berichtete, ist die WKW Gruppe, die weltweit agiert und allein in Wuppertal 500 und in Velbert 1500 Mitarbeiter hat, schon seit Jahren in Schieflage. Zu 75 Prozent gehört das Unternehmen, das 1940 gegründet wurde, mit seinen 18 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Europa und Nordamerika der Gert und Susanna Mayer Stiftung. Die übrigen Anteile hält Susanna Mayer. Bei den Verhandlungen soll es um Millionenbeträge gegangen sein. Durch die Einigung könnte die Gruppe nun schuldenfrei in die Zukunft starten.