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Wuppertaler Universität erhält einen Professor für Radverkehr

Radverkehr : Uni erhält Professor für Radverkehr

Bundesministerium für Verkehr fördert sieben Hochschulen.

Der Radverkehr wird zum Fach an den Universitäten. Das kündigt der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer an und wird an sieben Hochschulen Stiftungsprofessuren  fördern. Die Bergische Universität ist eine der Hochschulen, die am 6. Februar die Förderzusage aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erhalten wird.

„Wir wollen den Radverkehr noch attraktiver machen. Deshalb holen wir das Thema in die Hörsäle. Wir werden Stiftungsprofessuren an sieben Hochschule fördern. Ziel ist, Fachkräfte auszubilden, die ihr Know-how dann vor Ort einbringen und in den Kommunen und Städten umsetzen. Damit bringen wir noch mehr Dynamik in den Radverkehr“, sagt Bundesminister Andreas Scheuer.

Bewerben konnten sich Universitäten für Professuren zu Radverkehrsthemen, unter anderem aus den Fachrichtungen Ökonomie, Verkehrsplanung, Technik und Digitalisierung. In einigen Hochschulen werden die Professuren noch in diesem Jahr starten. Sie werden bis zu fünf Jahre lang gefördert – mit einem jährlichen Höchstbetrag bis zu 400 000 Euro je Professur.

Das BMVI startet das Förderprogramm „Stiftungsprofessuren Radverkehr“ im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020. Dieser zeige Bund, Ländern und Kommunen – den jeweiligen Zuständigkeiten entsprechend – konkrete Maßnahmen auf, um den Radverkehr zu stärken: von der Verkehrssicherheit über Infrastruktur, Elektromobilität und Fahrradtourismus bis hin zur Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Ziel sei eine interdisziplinäre Vernetzung.

Mit der Radverkehrsoffensive sollen eine angebotsorientierte Infrastruktur, sichere Wege, eine Entflechtung der Verkehre und eine Vernetzung der Verkehrsträger geschaffen werden. Ziel sei eine gerechtere Aufteilung des Straßenraums und eine möglichst lückenlose und sichere Radinfrastruktur.

(ab)