Wuppertaler Schausteller: Megakirmes ein Megaerfolg

Freizeit : Schausteller: Megakirmes war ein Megaerfolg

Bilanz fällt äußerst positiv aus. Die Polizei spricht von einem ruhigen Wochenende.

Die Rückkehr ans Stadion am Zoo hat sich  aus Sicht der Schausteller gelohnt. „Das war ein Megaerfolg für die Megakirmes“, sagt Michael Petersen vom Schaustellerverein Wuppertal. Konkrete Zahlen gebe es nicht, aber der Platz sei eigentlich immer voll gewesen, erklärt Petersen. „An allen Tagen.“ Die teilnehmenden Schausteller hätten sich ausnahmslos zufrieden mit der Bilanz gezeigt.

Das habe auch für den Betreiber des großen Ketten-Karussells gegolten, der aus Hamburg nach Wuppertal gekommen war. Dass es auch einen zweiten, deutlich kleineren Kettenflieger aus Wuppertal gegeben hat, sei dabei kein Problem gewesen. Das Publikum hätte beide gut angenommen. Gut angekommen sei auch das Feuerwerk am Freitagabend. „Es hat sehr viel Applaus gegeben.“

Idee: Im kommenden Jahr vielleicht wieder etwas größer

Froh war Petersen, dass es über die Tage und vor allem an den Abenden friedlich geblieben sei. „Wir hatten nur eine Kebbelei.“ Auch die Polizei spricht von einem „ruhigen Wochenende“. Es habe keine Einsätze gegeben, heißt es auf WZ-Anfrage. Zwar seien Kollegen mal alarmiert worden, so ein Sprecher, weil eine Körperverletzung gemeldet worden war. Vor Ort sei aber niemand, der in den angeblichen Vorfall involviert war, angetroffen worden und die Beamten wären unverrichteter Dinge wieder gefahren.

2020 soll es auf jeden Fall eine Neuauflage am Stadion geben, kündigt Petersen an. „Dann wollen wir schauen, ob wir den Platz vor dem Schwebebahnbahnhof noch besser nutzen können.“ Möglicherweise könne man dann noch ein oder zwei größere Fahrgeschäfte platzieren.

Bis man in die Planungen einsteige, werde es aber noch dauern. Aktuell ist der Schaustellerverein mit der Barmer-Lichterzauber-Kirmes beschäftigt. Die soll vom 10. bis 13. Oktober in der Barmer Fußgängerzone über die Bühne gehen. Unter anderem ist der Aufbau eines 50 Meter hohen Riesenrades vor dem Rathaus geplant.

Unglücklich war Petersen allerdings darüber, dass der Vandalismus an und in der Sporthalle am Stadion mit der Kirmes in Verbindung gebracht wurde. „Das finden wir unfair.“ Unbekannte waren am Wochenende in die Halle, die das Städtische Gebäudemanagement (GMW) derzeit umbaut, eingedrungen und hatten unter anderem Wände beschmiert und Lampen zerstört.

„Das ist tragisch“, macht Petersen deutlich, dass er die Vorgänge verurteilt. Die Kirmes habe aber damit nichts zu tun. „Davon distanzieren wir uns.“ Das GMW hatte Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ermittlungserkenntnisse gibt es aber noch nicht, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwoch  gegenüber der WZ. est

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