Eine Shakespeare-Komödie Wuppertaler Oper: „Die Lustigen Weiber von Windsor“ ist die letzte Premiere der Spielzeit

Wuppertal · Echte Zuneigung, Liebe und Eifersucht.

 Szenenbild von den „Lustigen Weibern“ mit Sir John Falstaff in der Mitte.

Szenenbild von den „Lustigen Weibern“ mit Sir John Falstaff in der Mitte.

Foto: Björn Hickmann/ stage picture

„Wir haben mit viel Spaß, Leichtigkeit und großer Freude an dieser Inszenierung gearbeitet und hoffen, dass sich das auf das Publikum überträgt“, sagt Laura Knoll, Dramaturgin der Oper Wuppertal. Regisseurin Anja Kühnhold und Chordirektor Ulrich Zippelius stimmen dem zu. Mit der Oper „Die Lustigen Weiber von Windsor“ präsentieren die Wuppertaler Bühnen am 1. Juni die letzte Premiere der Spielzeit. Die Inszenierung beleuchtet das muntere Treiben der Gesellschaft und lädt zum Lachen und auch zum Nachdenken ein. Otto Nicolai komponierte die Oper vor 175 Jahren in der Zeit des Biedermeier. William Shakespeare schrieb die Komödie „The Merry Wives of Windsor“ um 1600, Anja Kühnhold versetzt sie in die heutige Zeit. „Shakespeares Figuren sind Archetypen und der Stoff ist so aktuell, dass er seine Berechtigung im Jetzt hat“, sagt die Regisseurin. Das Stück handelt vom verarmten Adeligen Sir John Falstaff, der zwei verheirateten Frauen gleichlautende Liebesbriefe schreibt.