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Wuppertaler in letzter Sekunde aus brennender Wohnung gerettet

Feuer in Mehrfamilienhaus : Wuppertaler in letzter Sekunde aus brennender Wohnung gerettet

In der Straße Ostersiepen ist es in der Nacht zu einer dramatischen Rettung eines 43-jährigen Bewohners gekommen, dessen Wohnung in Flammen stand.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden bei Eintreffen am Einsatzort gegen 2.18 Uhr in der Nacht zu Donnerstag eine starke Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Wohngebäudes am Keplerweg vor. Fünf Bewohner wurden von der Feuerwehr mit Unterstützung der Polizei unverletzt ins Freie geführt und zur Betreuung dem Rettungsdienst übergeben.

Als die Wehr mit dem Löschen des Feuers im Dachgeschoss begann, fanden sie in der Brandwohnung einen bewusstlosen schwerverletzten Bewohner vor, den sie unverzüglich ins Freie brachten. Nur wenige Sekunden später stand die komplette Dachgeschosswohnung in Vollbrand, heißt es im Bericht der Feuerwehr. Der schwerverletzte Wuppertaler wurde zunächst vor Ort versorgt, anschließend durch einen Rettungshubschrauber nach Aachen in eine Spezialklinik geflogen.

Da es sich um einen Altbau handelte, mussten Holzbalkendecken und die Dachhaut geöffnet werden, um die Glutnester abzulöschen.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse hatte sich der Rauch durch die Straßen des Innenstadtbereichs verteilt, wodurch viele Anwohner den Notruf wählten.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle sei wegen der enorm eng zugeparkten Straßen schwierig gewesen: die Fahrzeuge mussten rückwärts an die Einsatzstelle herangeführt werden. Auch auf der Hauptzufahrt zum Brandobjekt mussten sich die Kräfte langsam vorarbeiten, da die geparkten Fahrzeuge teilweise die Zufahrten versperrten.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt.

(red)