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Wuppertaler Hauptbahnhof: Die Unterführung wird später fertig

Bahn spricht von „unerwarteten Feuchtigkeitsschäden“ im Boden : Sanierung des Hauptbahnhofs: Unterführung ist später fertig

Fertigstellung frühestens im ersten Quartal 2021: Bahn spricht von „unerwarteten Feuchtigkeitsschäden“ im Boden. In der Mall wird eine neue Anzeigetafel aufgehängt.

Die Sanierung der Fußgängerunterführung im Hauptbahnhof Döppersberg verzögert sich. Mit einer Fertigstellung sei frühestens im ersten Quartal zu rechnen. Es seien unerwartete Feuchtigkeitsschäden aufgetreten, so ein Bahnsprecher. Ursprünglich sollten die Arbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sein. Aktuell sorgen sie dafür, dass zum Beispiel der Zugang zu den hinteren Gleisen nur über die Fußgängerbrücke möglich ist - oder für mobilitätseingeschränkte Personen über den Aufzug. 

Konkret war, so der Sprecher, im ersten Bauabschnitt ein undichtes Rohr entdeckt worden. „Das war vorher nicht zu sehen gewesen“, erklärt der Sprecher. Die Abdichtung verzögerte bereits den Fortgang der Arbeiten, was wiederum Folgen für die Abschnitte zwei (linker Bereich von der Mall aus gesehen) und drei (rechter Bereich) habe. Man hoffe, dass dort nicht ebenfalls noch undichte Rohre gefunden werden.

Technik neuester Stand: Bahnhof bekommt neue Anzeigetafel

Seit August läuft die Modernisierung, die Unterführung wird farblich an das Design der Mall angepasst, cremefarbene und rote Eternit-Platten sorgen für einen frischen Look. Ergänzt wird das Ganze durch einen neuen, hellen Bodenbelag, der zusätzlich mit einem Leitstreifen für blinde Menschen ausgestattet wird. Insgesamt investiert die Bahn nach eigenen Angaben rund 40 000 Euro in die Modernisierung.

Gearbeitet wird seit Anfang der Woche auch in der Bahnhofs-Mall. Die Bahn tauscht die Fahrgastinformationsanlage, also die große Anzeigetafel im Eingangsbereich aus. Bis Ende Dezember soll die neue aufgehängt sein. Für den Kunden ergebe sich auf den ersten Blick keine gravierende Veränderung. Die neue Tafel sei aber praktisch eine funktionsfähige Videowand und voll mit LED ausgestattet. „Technik neuester Stand“. Wuppertal sei eine der ersten Städte in Deutschland, die eine solche Anzeige bekommen.

Auf die Genauigkeit der angezeigten Verspätungen etwa habe die Technik aber keinen Einfluss. Die DB Station & Service, die den Bahnhof betreut, sei abhängig davon, welche Informationen die Verkehrsbetriebe lieferten, so der Bahnsprecher.

Stehe zum Beispiel eine Bahn von National Express auf der Strecke, müsste diese Info erst die DB erreichen, damit sie auf der Anzeige erscheine oder in der App. Das gelte, so der Sprecher, aber auch für die Euro-Bahn oder die DB Regio. est

bahn.de