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Wuppertaler Grüne fordern Stimme von Reese (SPD) im Regionalrat

Allgemeiner Siedlungsbereich : Grüne fordern Stimme von Reese (SPD)

Die Grünen im Regionalrat setzen sich gegen die Ausweisung der Flächen südlich der Adolf-Vorwerk-Straße, am Böhlerhof und Hipkendahl als Siedlungsflächen ein.

Am kommenden Freitag tagt der Regionalrat, das politische Gremium zur Bezirksregierung Düsseldorf. Auf der Tagesordnung steht die Änderung des Regionalplans, der Wohnbauflächen im Rheinland ausweisen soll.

Die Grünen-Fraktionen im Stadtrat sowie in der Bezirksvertretung Barmen haben sich schon lange gegen eine mögliche Bebauung dieser Flächen ausgesprochen.

Ilona Schäfer (Grüne) sieht viele Argumente gegen die potenzielle Bebauung: „Die Fläche ist Quellbereich des Murmelbaches und grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet Murmelbachtal, sie ist Ausgleichsfläche für den Bau des Jugendgefängnisses am Scharpenacken und das Landschaftsbild lockt viele Erholungssuchende aus der Umgebung hier hin.“

Eine Darstellung im Regionalplan sei ein Türöffner für eine Bebauung, deshalb müsse schon der Regionalrat deutlich Position beziehen, sagen die Grünen. Oberbürgermeister Andreas Mucke hatte das bereits getan und angekündigt, dass die Stadt für den Schutz der Fläche sorgen werde. „Die Wuppertaler Position ist eindeutig, sie muss sich auch im Abstimmungsverhalten der Wuppertaler Vertreter im Regionalrat widerspiegeln. Wir fordern daher Oberbürgermeister Mucke auf, dafür Sorge zu tragen, dass sein Parteifreund Klaus Jürgen Reese (Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat) als Mitglied des Regionalrates den Worten seines OBs auch Taten folgen lässt und für den Grünen Antrag stimmt“, so Ilona Schäfer.