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Wuppertaler Gesundheitsamt kann Kontakte nicht mehr zeitnah nachverfolgen

Lockdown nicht ausgeschlossen : Wuppertaler Gesundheitsamt kann Kontakte nicht mehr zeitnah nachverfolgen

In Wuppertal sind inzwischen 571 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 76 Patienten sind im Krankenhaus.

Nach Angaben der Stadt lag der Inzidenzwert am 24. Oktober bei 131,55. Wie der Leiter des Wuppertaler Krisenstabs Johannes Slawig am Sonntagmorgen mitteilte, führe die Entwicklung an den Rand des Kontrollverlustes, weil das Gesundheitsamt die Nachverfolgung nicht mehr zeitnah leisten kann. Es sei zu einem großen Bearbeitungsstau gekommen.

Strenge Kontrollen, Lockdown nicht ausgeschlossen

Die bestehenden Maßnahmen in Wuppertal sollen nun strenger kontrolliert werden, auch in Bussen, Bahnen, in der Gastronomie und im Einzelhandel.

Kleinere Anpassungen der Regeln soll es nicht mehr geben. „Was wirklich wirken würde, ist die weitgehende Stilllegung des öffentlichen und privaten Lebens wie im März. Verständlich, dass wir alle damit zögern wegen der massiven Schäden für Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Aber wenn die jetzigen Maßnahmen nicht ausreichen, dann muss der Stillstand sein, wenn wir nicht völlig die Kontrolle verlieren wollen“, erklärte Slawig.

Wuppertaler sollten schon jetzt alle Kontakte meiden, die nicht unbedingt nötig sind, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

(red)