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Wuppertaler Gartenhallenbad bleibt noch länger zu

Sanierung in Cronenberg : Wuppertaler Gartenhallenbad bleibt noch länger zu

Eigentlich war eine Wiedereröffnung des Cronenberger Gartenhallenbads im Sommer vorgesehen. Warum es jetzt doch später wird.

Eine bittere Pille für die Schwimmgemeinde muss die Stadt mitteilen: Die Eröffnung des Gartenhallenbades Cronenberg verzögert sich weiter. Dabei waren die Sanierungsarbeiten schon nahezu abgeschlossen.

Deshalb die Abdeckungen, mit denen verschiedene Böden und Bereiche vor den Bauarbeiten geschützt worden waren, wieder entfernt. In diesem Zug traten allerdings Schäden zutage, die vorher nicht erkennbar gewesen waren. Sie müssen nun ebenfalls beseitigt werden.

Und als sei das nicht schon genug, stellte sich bei der Probefüllung des Schwimmbeckens auch noch heraus, dass die neu eingebauten Schweinwerfer undicht sind und nachgearbeitet werden müssen.

Susanne Thiel, Produktmanagerin beim Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW), hofft jetzt auf eine Wiedereröffnung nach den Herbstferien. Denn wegen der Sommerferien sind die ausführenden Firmen nur schwach besetzt oder wegen der prall gefüllten Auftragsbüchern in der Baubranche auf anderen Baustellen unterwegs.

Trostpflaster für die Schwimmgäste: „Die zusätzlichen Arbeiten führen dazu, dass sich bei der Wiedereröffnung wesentlich mehr geflieste Bereiche wie aus einem Guss präsentieren werden“, so Thiel.

Das Gartenhallenbad wird seit August 2019 saniert. Unter anderem wurde das Dach und die Überlaufrinnen erneuert, zudem gibt es neue Sanitär- und Duschanlagen sowie eine moderne Lüftung. Susanne Thiel findet, dass vor allem die neue Decke den Innenbereich sehr freundliche und hell mache.

Ursprünglich sollte im Sommer 2020 schwimmen dort wieder möglich sein. Seither hat sich die Wiedereröffnung schon mehrmals verschoben.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich nach Angaben der Stadt am Ende auf knapp sechs Millionen Euro.