Wuppertaler Filiale von Belchick’n soll am 22. Februar eröffnen

Gastronomie : Belchick’n soll am 22. Februar eröffnen

Restaurant-Filiale an der Robertstraße ist eingerichtet und wartet auf Abnahme.

„Wir warten nur noch auf die Abnahme und hoffen, dann am kommenden Samstag die ersten Gäste begrüßen zu  können“, sagt Erfugul Yardim, der sich mit seinem Schwager Bilal Sarikaya die Geschäftsführung der neuen Restaurant-Filiale von Belchick’n an der Ecke Robertstraße/Paradestraße teilen wird. Da die großflächige Werbung des Unternehmens zwischenzeitlich  aus dem Schaufenster verschwunden war, entstand der trügerische Eindruck eines Leerstandes. Doch es wurde weiterhin intensiv an der Fertigstellung der Filiale gearbeitet, die nun auf hungrige Kundschaft wartet.

Bei Belchick’n, das bisher noch unter den Namen Chitri Chicken bekannt ist, handelt es sich um ein belgisches Fastfood-Unternehmen, das sich auf die  Verarbeitung und schmackhafte Zubereitung von Hühnern und Hähnchen spezialisiert hat, aber versichert, dass man trotz günstiger Preise das Tierwohl stets im Auge habe. Dem Trend folgend, bietet Belchick’n, das bis 2023 über 150 Filialen in Belgien, Holland und Deutschland verfügen will, auch vegetarische Gerichte an.

Wer die derzeit noch geschlossenen Räumlichkeiten mit einer Grundfläche von 380 Quadratmetern  im Parterre betritt, dem fällt neben den Restauranttischen vor allem ein mit Polstermöbeln wohnlich-gemütlich ausgestatteter Bereich auf, in dem schon  bestückte  Bücherregale zur Lektüre und zum Entspannen einladen. Recht großzügig ist auch der Kinderspielbereich mit Rutschbahn und einem „Bällebad“ ausgestattet.

Obwohl die einige hundert Meter entfernte Restaurant-Szene in Elberfeld schon bestens ausgestattet ist, erhoffen sich die Belgier gute Chancen am Markt und halten auch freien W-Lan-Zugang und ebenerdig angelegte Toiletten speziell für behinderte Bürger bereit.

„Die Belgier haben mich mal eingeladen und mich mit ihrem Konzept überzeugt“, erklärte Bauleiter Salahattin Kaymaz im August, als man die leer stehenden Räume des Lifestyle-Bekleidungshauses Titus übernommen hatte. Kaymaz koordinierte die diversen Handwerksfirmen, die für die Entlüftungs-, Küchen- und Sanitäranlagen und die Einrichtung des Mobiliars gesorgt hatten, wobei sich auch  diverse Räumlichkeiten im Kellergeschoss befinden. So beispielsweise die Toiletten für Nichtbehinderte und ein Wickelraum.

Daran dass an der Ecke Robertstraße/Paradestraße an dieser Stelle  jahrzehntelang die Elberfelder  Filiale der Credit- und Volksbank  gewesen ist, erinnert im Keller noch eine wuchtige Tresortür, hinter der bis 2007 Bargeld, Wertpapiere und Schließfächer der Kundschaft diebstahlsicher aufbewahrt worden sind. „Die bleibt auch“, versichert Bilal Sarikaya und lässt durchblicken, dass die Entsorgung dieses Monstrums nicht nur schwierig, sondern vor allem sehr kostspielig geworden wäre. fwb