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Wuppertaler E/D/E Gruppe verzeichnet trotz Pandemie ein Rekordwachstum

Wirtschaft : Wuppertaler E/D/E Gruppe verzeichnet außergewöhnliches Wachstum

Das E/D/E (Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH) mit Sitz in Wuppertal hat seine Position als Europas führender Einkaufs- und Marketingverbund ausgebaut.

Das E/D/E (Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH) mit Sitz in Wuppertal hat im ersten Halbjahr 2021 seine Position als Europas führender Einkaufs- und Marketingverbund mit über 950 angeschlossenen mittelständischen Handelsunternehmen im Bereich des Produktionsverbindungshandels und rund 230 weiteren Einzelhändlern ausbauen können.

Die E/D/E Gruppe verzeichnet im ersten Halbjahr ein Handelsvolumen von 3,74 Milliarden Euro und damit ein außergewöhnlich hohes Plus von über 500 Millionen Euro (+ 17,3 Prozent). Für den Juni allein notiert die E/D/E Gruppe ein Gesamtvolumen von rund 700 Millionen Euro bei einem Wachstum von 159 Millionen Euro (+ 29,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Die Baubranche boomt.

Die Unternehmen handeln mit Werkzeugen, Maschinen und Betriebseinrichtungen, Baubeschlägen und Bauelementen, Sanitär und Heizung, Stahl und Befestigungstechnik, Schweiß-, Sicherheits- und Industrietechnik sowie Arbeitsschutzprodukten. Die Mehrzahl der Mitgliedsunternehmen beliefert vorwiegend gewerbliche Abnehmer aus der Industrie, dem Handwerk und den Kommunen.

Handelsvolumen wächst
in allen Geschäftsbereichen

Insbesondere der Bereich Haus­technik verzeichnet Zuwachs (rund 154 Millionen auf 875 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich I (Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Werkzeug/Maschinen für die Holz- und Metallbearbeitung) wächst um 53 Millionen Euro (+ 19,4 Prozent) auf 325 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich II (Baugeräte, Bauwerkzeuge, Befestigungstechnik, Bauelemente, Baubeschläge/Sicherheitstechnik, Möbelbeschläge) kann mit 842 Millionen Euro ein Wachstum von 88 Millionen Euro (+ 11,7 Prozent) melden. Der Geschäftsbereich III (Elektrowerkzeuge, Betriebseinrichtungen, Schweißen) wächst mit 76 Millionen Euro auf 455 Millionen Euro (+ 20,2 Prozent), und der Geschäftsbereich IV (Arbeitsschutz, Technischer Handel) verzeichnet mit 387 Millionen Euro ein Plus von 20 Millionen Euro (+ 5,3 Prozent). Beim Stahl steigt das Handelsvolumen um 106 Millionen Euro (+ 18,7 Prozent) auf 675 Millionen Euro. Der Bereich DIY (Do it yourself) und Gartentechnik kann um 9 Millionen Euro (+ 10,4 Prozent) auf 95 Millionen Euro zulegen.

„Die Halbjahreszahlen belegen, dass das E/D/E mit seinen Leistungen richtig aufgestellt ist. Nach Etablierung der Neuorganisation in der Ware im Rahmen von Evolution setzen wir unseren qualitativen Wachstumskurs wieder fort“, sagt Andreas Trautwein, Vorsitzender der Geschäftsführung des E/D/E. Neben der laufenden Digitalisierung und dem Datenmanagement hat E/D/E einen IT-Masterplan aufgelegt. In den kommenden Jahren ist ein Investitionsprogramm in zweistelliger Millionenhöhe vorgesehen.

Die Lotter Unternehmensgruppe mit Sitz in Ludwigsburg wird zum 1. Januar 2022 mit den Kernbereichen Werkzeuge, Beschläge, Arbeitsschutz und Bauelemente zum E/D/E wechseln. Sie zählt mit fast 1800 Beschäftigten, über 50 Standorten in der Bundesrepublik und einem Umsatz von über 600 Millionen Euro zu den 300 größten Familienunternehmen in Deutschland. ab