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Wuppertaler dürfen Quarantäne nicht mehr per Test verkürzen

Tests am 10. Tag : Wuppertaler dürfen Quarantäne nicht mehr verkürzen

Kontaktpersonen von Corona-Infizierten können sich nun in Wuppertal nicht mehr ab dem 10. Tag freitesten, um die Quarantäne zu verkürzen. Das hat vor allem mit der britischen Virusmutation zu tun.

Das Wuppertaler Gesundheitsamt hat die Regeln für Kontaktpersonen von Corona-Infizierten geändert. Ab dem 23. Februar ist es nicht mehr möglich, sich nach dem 10. Tag freitesten zu lassen. Bislang war es möglich, die Quarantänezeit um vier Tage zu verkürzen, wenn man keine Symptome hat und einen negativen Coronatest vorweisen kann.

Die Stadt teilt mit, dass sie damit auf die geänderte Empfehlung des Robert-Koch-Institutes reagiere. Das RKI hatte die Quarantäne-Verkürzung zurückgenommen, nachdem es mehrfach zu Übertragungen und Ausbrüchen durch diese Personen gekommen war.

Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage. Ein negativer Test während der Inkubationszeit kann die Infektion nicht sicher ausschließen. Besonders die britische Virusvariante B.1.1.7 scheint nach Angaben der Stadt erst gegen Ende der Inkubationszeit bemerkbar zu sein. Das sei laut RKI besonders besorgniserregend, weil man davon ausgehen müsse, dass Menschen mit einem negativen Test sich in falscher Sicherheit wähnen und daher die Infektionsschutzregeln weniger beachten.

(red)