Nach Berlin-Wahl Wuppertaler CDU-Abgeordneter Jürgen Hardt bleibt im Bundestag

Wuppertal · Einige 1000 Stimmen weniger hätten gereicht, um Hardt sein Mandat zu kosten. Doch bei der teilnachgeholten Wahl in der Bundeshauptstadt lief für den Christdemokraten alles glatt.

 Jürgen Hardt im Bundestag.

Jürgen Hardt im Bundestag.

Foto: picture alliance/dpa/Jörg Carstensen

Der Wuppertaler CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt behält sein Mandat im Bundestag. Das ergibt sich durch das Ergebnis der Berlinwahl am Sonntag. In 455 von 2256 Berliner Wahlbezirken musste die Bundestagswahl 2021 wiederholt werden. Dadurch war unklar, ob Hardt im Bundestag bleiben wird.

Doch jetzt teilte der CDU-Abgeordnete mit: „Nach einigen spannenden Stunden hier in Berlin bin ich nach den mir vorliegenden Zahlen weiterhin Mitglied des Bundestages. Die CDU Berlin hat trotz einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung bei der Wiederholungswahl in diesen Bezirken trotzdem etwa so viele Zweitstimmen bekommen wie bei der Wahl 2021. Eine unglaubliche Leistung.“

Hardt war 2021 über die NRW-Liste der CDU in den Bundestag gekommen. Zunächst hatte es so ausgesehen, als ob er den Einzug verpasst hätte. Aufgrund falsch gemeldeter Zahlen aus Schleswig-Holstein hatte die NRW-CDU Wochen nach der Wahl dann doch ein Mandat mehr als gedacht.

Hardts Listenplatz reichte. Die Direktwahl im Wahlkreis Solingen-Remscheid-Wuppertal II hatte er klar gegen Ingo Schäfer (SPD) verloren. Seinen Sitz sicherte Hardt ein „kleiner Überschuss von einigen Tausend Stimmen“, wie er es formuliert. Die durfte Hardt nun bei der Berlin-Wahl nicht einbüßen - und so kam es dann auch.

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