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Wuppertal: Was die Kandidaten für Langerfeld-Beyenburg erreichen wollen

Kommunalwahl in Wuppertal : Was die Kandidaten für Langerfeld-Beyenburg erreichen wollen

Der Standort der siebten Gesamtschule ist bei fast allen Parteien ein Thema. Weitere Themen sind die Nahversorgung in Beyenburg, Erhalt von Grünflächen und weitere Radwege.

Der Standort der siebten Gesamtschule ist bei fast allen Parteien ein Thema, dabei sprechen sich einige für die Badische Straße aus, andere dagegen, einige wollen nur eine Entscheidung. Die Entwicklung bestehender Brachflächen für Wohnen oder Gewerbe wünschen sich mehrere Parteien, ebenso den Bau der Langerfeld-Trasse. Weitere Themen sind die Nahversorgung in Beyenburg, Erhalt von Grünflächen und weitere Radwege.

Die Kandidaten der SPD: Eberhard Hasenclever, Ulla Krah, Andreas Bialas, Silvana Faestermann, Peter Röder, Jens Krieger.

Ihre Ziele: Sie wollen verstärkt mit den Nachbar-BVen Heckinghausen und Oberbarmen sprechen – weil viele Projekte auch diese betreffen. Sie wollen sich einsetzen für mehr Wupperzugänge, einen Rückbau der Rauentaler Straße auf zwei Spuren, einen dauerhaften Haltepunkt der S 7 an der Badischen Straße, den Ausbau der Langerfeldtrasse, auch bis nach Barmen. Einen Radweg auf der Langerfelder / Schwelmer Straße wollen sie prüfen.

Sie setzen sich ein für eine bessere Nahversorgung in Beyenburg, die endgültige Festlegung des Standorts für die 7. Gesamtschule, Verbesserungen am Bahnhof Oberbarmen bei Aufzügen und Toiletten, eine Sanierung des Freibads Nächstebreck, Wohnbebauung und eine Kita an der Arnsbergstraße/Klippe, Wohnbebauung an der Westseite Spitzenstraße.

Sie unterstützen das Bauvorhaben des Troxler-Hauses an der Ostseite Spitzenstraße, die Erweiterung des Programms Soziale Stadt Langerfeld – Heckinghausen und Bemühungen um mehr Gewerbe- und Wohnbauflächen. Ein wichtiges Thema sei die Umsetzung der Gemeindeordnung in Bezug auf die Stellung der Bezirksvertretung.

Die Kandidaten der CDU: Karl Grünewald, Klaus Frische, Ralf Klein, Frank Stromberg, Patric Mertins, Karl Schäfer.

Ihre Ziele: Sie wollen sich dafür einsetzen, dass Beyenburg endlich schnelles Internet bekommt. Es müsse dafür Sorge getragen werden, dass Einzelhandel für alltägliche Besorgungen nach Beyenburg kommt. Die Grundschule Siegelberg müsse erhalten bleiben.

Für Langerfeld gelte es, Leerstand an Geschäften und Wohnraum neu zu nutzen, große Industriebrachen mit Wohnraum zu neuem Leben zu erwecken. Eine Fahrradstrecke nach Heckinghausen fehle, der S-Bahn Haltepunkt Badische Straße müsse gebaut werden. Eine neue Schule an der Badischen Straße solle allen Kindern aus der Stadt zugutekommen.

Sie wollen die Landwirte unterstützen, ihre wichtigen Betriebe weiterzuführen. Auch wollen sie den Ehrenberg weiter als Naherholungsgebiet erhalten. Sie wollen ein offenes Ohr haben, Gespräche mit allen Bürgern suchen und mit den Vereinen im engen Kontakt stehen, um die Bedürfnisse des Stadtteils zu erkennen.

Die Kandidaten der Grünen: Ute Eichler-Tausch, Andreas Zawierucha, Adi Tausch, Michael Berger.

Ihre Ziele: Die Grünen-Vertreter erklären, Langerfeld-Beyenburg sei der flächenmäßig größte Bezirk, es seien jedoch zwei eigenständige Stadtteile mit sehr unterschiedlicher Ausprägung. Für die Grünen ist es daher besonders wichtig, die jeweilige Quartiersentwicklung weiter auszubauen. Weitere wichtige Ziele sind die Standortfrage für die geplante Gesamtschule, die Nutzung von Brachflächen für Wohnbebauung und verträgliches Gewerbe, die Stärkung und Schaffung von Einzelhandel sowie der Breitband/Mobilfunkausbau und die Duldung von Kleinkläranlagen.

Weitere Schwerpunkte seien ein konsequenter Ausbau des Radwegenetzes und ein verlässliches ÖPNV-Angebot auch in alle Außenbezirke. Der Erhalt und Schutz von Grünflächen und Naturschutzgebieten als Agrarland und Naherholungsgebiet liegt den Grünen besonders am Herzen. Auch eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen streben sie an.

Die Kandidaten der Linken: Uwe Meves-Herzog, Jens Jürschke.

Ihre Ziele: Die BV Langerfeld-Beyenburg sei die einzige Bezirksvertretung, die eine eigene Homepage hat, auf der man sich über ihre Arbeit informieren kann. Den Linken ist direkte Bürgerbeteiligung ein großes Anliegen.

Leider bekämen in Wuppertal die Bezirksvertretungen nicht die Rechte zugestanden, die ihnen laut Gemeindeordnung zustünden. Dafür, dass sich dies ändert, wollen sie sich auch weiterhin einsetzen. Weitere Ziele seien der Bau der Langerfeldtrasse und die Errichtung der neuen Gesamtschule am Standort Badische Straße. Das Bürgerbüro Beyenburg müsse wieder eröffnet werden und die Öffnungszeiten müssen erweitert werden.

Die Kandidaten der FDP: Niklas Klein, Stephan Freund-König, Marcel Stach, Frank Müller, Marcel Schnürer.

Ihre Ziele: Der Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg wird von Anwohnern und Ausflugsgästen gleichermaßen für seine Idylle mit Erholungsfaktor geschätzt. Damit es auch weiterhin so schön bleibt, wollen sich die FDP-Vertreter für mehr Sauberkeit und Sicherheit, beispielsweise am Beyenburger Stausee, einsetzen. Die Anbindung an weitere Teile Wuppertals sowie an Angebote der Nahversorgung sollen durch bessere ÖPNV-Angebote gewährleistet werden. Zusätzlich wollen sie die Herstellung der Langerfeld-Trasse als wichtige Strecke für das Fahrradwege-Netzwerk der Stadt vorantreiben. In Langerfeld-Beyenburg leben viele ältere Menschen, genau wie auch junge Familien. Sowohl die Schaffung von Angeboten zum altersgerechten Wohnen im Stadtteil als auch die Pflege und Erneuerung von zentralen Spielplätzen wie dem am Beyenburger Grundschulgebäude müssen nach Ansicht der FDP also oberste Priorität haben.

Die Kandidaten der WfW (Freie Wähler/Wählergemeinschaft für Wuppertal): Ariane Grauer, Ralf Wegener, Günter Schnur.

Ihre Ziele: Nach Ansicht der WfW-Vertreter hat Langerfeld einen guten Zusammenhalt in der Bevölkerung. Dies müsse gefördert werden. Beyenburg dürfe nicht als lästiges Anhängsel gesehen werden, dort müssten Investitionen folgen.

Sie wollen zusätzliche Bebauung an Ehrenberg und Siegelberg verhindern, ebenso wie sie eine 7. Gesamtschule an der Badischen Straße verhindern möchten – da sonst Kleingärtner und Sportvereine weichen müssten. Sie setzen sich dagegen für folgende Themen ein: eine bessere Infrastruktur für Beyenburg, ein Bürgerbüro für Beyenburg sowie für die Unterstützung für das neue Projekt „Circular Valley“ der Wuppertalbewegung.