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Wuppertal: Utopiastadt bringt Kultur online auf stew.one

Kultur Online : Ein digitaler Eintopf aus Kultur

Die Wuppertaler Kulturszene lässt sich nicht unterkriegen und einschränken. Online geht das bunte Treiben weiter. Auf einer Plattform der Utopiastadt.

Stew One heißt die Plattform, auf der ein Teil der Kulturszene versucht, das Leben weitergehen zu lassen. Stew ist englisch für Eintopf. Und so kommt auf der Internetseite Stew.One, die seit dem Wochenende online ist, eine bunte Mischung zusammen.

Am Samstag waren etwa David J. Becher (Vollplaybacktheater), Philippine Pachl (Schauspiel), Olaf Reitz (Schauspieler) und Mauke (Club) online, um einen Teil der kulturellen Vielfalt der Stadt im Wohnzimmer abzubilden.

Johannes Schmidt von der Utopiastadt schrieb dazu: „Die momentanen Zustände machen es gerade unmöglich, Kultur außerhalb der eigenen vier Wände zu erleben und zu schaffen. Kulturelle Einrichtungen, Bars, Kneipen, Theater, Kinos und und und wurden in den letzten Tagen geschlossen. Kultur aber erschafft, verbindet und transformiert. Somit spielt sie insbesondere in Zeiten der Sozialen Distanzierung eine essenzielle Rolle. Das Projekt Stew One stellt in diesem Kontext einen alternativen Raum dar, in dem Wuppertals kulturelle Angebote in der Onlinewelt ein gemeinsames Zuhause finden – ganz einfach durch einen Stream in die Wohnzimmer Wuppertals. Das Programm entwickeln alle Kulturschaffenden der Talstadt, und solche die es gerne werden wollen, gemeinsam.“

Wuppertaler können
selbst Formate vorschlagen

Denkbar und umsetzbar seien alle Formate die auf Audio basieren – sie könnten allerdings auch mit Video unterstützt werden. Schmidt fordert alle Kreativen auf, sich Podcast-, Interview-, How-To-, Sport-, Lesungs-, Konzert-, oder Livesessionformate einfallen zu lassen. „Schreibt uns eure Ideen via Mail an moin@stew.one und werdet selbst Regisseur:in und Moderator:in eures Formats.“

Darüber hinaus stelle Stew One den Versuch dar, „eine Plattform zu entwerfen, die es Bürger/innen ermöglicht, Kulturschaffenden unter die Arme zu greifen. Geschlossene Türen und abgesagte oder verschobene Veranstaltungen bedeuten eben nicht nur eine vermasselte Abendplanung, sondern auch leere Portemonnaies.“ Die Website biete deswegen auch die Möglichkeit, Geld an Kulturschaffende zu spenden.