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Wuppertal: Tuffi kehrt auf ihren Sockel zurück

Hochwasser-Folgen : Wuppertal: Tuffi kehrt auf ihren Sockel zurück

Arbeiten werden in der Nacht vom 23. auf den 24. September durchgeführt. Verein Neue Ufer freut sich über die Rückkehr.

Der Störstein Tuffi kehrt in dieser Woche auf seinen Sockel in der Wupper, unweit der Adlerbrücke, zurück. Das Hochwasser hatte ihn bekanntlich weggespült. Für die Nacht von kommenden Donnerstag auf Freitag ist die Rückkehr geplant.

„Mit der Flut kam der große Schreck, denn Tuffi war weg! Nun sind wir uns sehr bewusst, dass es dringlichere Probleme gab und gibt, aber dass Tuffi für Wuppertal schon nach zehn Monaten unentbehrlich war, hat uns doch sehr gefreut und das bundesweite Presseecho spricht mal wieder für sich“, schreibt Dajana Meier vom Verein Neue Ufer.

Nachdem Tuffi tagelang unter dem Wasser verborgen war, tauchte sie schließlich wieder auf und war von Bildhauer Bernd Bergkemper und Wupperpate Elmar Weber untersucht und für wenig beschädigt befunden worden.

„Der Kanalspülwagen der WSW ist vorgefahren und Goran Michailovic in die Wupper gestiegen, um die Bohrlöcher im Tuffisockel frei zu spülen. In sie müssen die Edelstahlzapfen eingeführt und Tuffi somit wieder auf seinen Sockel gehoben werden“, so Meier.

„Dabei hilft uns der Kranverleih Wilden, der direkt nach der Flut spontan seine Hilfe angeboten hatte. Der Wupperverband spendet noch ein paar Bruchsteine, die wir flussaufwärts von Tuffi positionieren werden, um den Wasserdruck etwas heraus zu nehmen.“

Das alles wird in der Nacht vom 23. auf den 24. September ab 0.30 Uhr passieren. „Denn wir wollen den Schwebebahnbetrieb ja nicht unnötig stören“, so Meier. „Sollten Sie also unter Schlafstörungen leiden, bieten wir Ihnen dieses ganz besondere Late-Night-Programm.“