Kooperation auf Zeit Wuppertal sucht Partnerstadt in der Ukraine

Wuppertal · Vorgesehen ist zunächst nur eine Kooperation auf Zeit für die Unterstützung während des Krieges.

Vor dem Barmer Rathaus steht ein Schild mit den Entfernungen zu Wuppertals Partnerstädten. Kommt zukünftig eine ukrainische Stadt hinzu?

Vor dem Barmer Rathaus steht ein Schild mit den Entfernungen zu Wuppertals Partnerstädten. Kommt zukünftig eine ukrainische Stadt hinzu?

Foto: Fischer, A. (f22)/Fischer, Andreas (f22)

Die Arbeitsgemeinschaft der Wuppertaler Städtepartnerschaften will sich eine neue Partnerstadt in der Ukraine suchen. „Wir wollen uns für die Menschen engagieren und mit Hilfstransporten Dinge zur Verfügung stellen, die vor Ort dringend gebraucht werden“, erklärt Bürgermeister Heiner Fragemann, der sich für die Partnerschaften engagiert. Initiativen, die jetzt schon helfen, sollen besser vernetzt und neue Sponsoren gewonnen werden. Wuppertal sei eine von wenigen Großstädten, die seit dem Beginn des Krieges noch keine solche Unterstützung organisiert habe. „Es ist wichtig, dass das Thema im Bewusstsein bleibt. Die Situation wird teilweise überlagert durch Israel. Die Not in der Ukraine dürfen wir dabei nicht aus den Augen verlieren.“ Das ist für ihn eine Herzensangelegenheit.