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Wuppertal: So taucht die Stadt im schwarz-grünen NRW-Koalitionsvertrag auf

Zentrum der Innovation : Zweimal Wuppertal im schwarz-grünen Koalitionsvertrag für NRW

Wuppertal hat es gleich zweimal in den 146 Seiten starken Koalitionsvertrag von CDU und Grünen geschafft, auf dessen Basis beide Parteien das Land in NRW in den nächsten fünf Jahren gemeinsam regieren wollen.

In dem Vertragswerk kommen Klimawandel, Energie- und Mobilitätswende an einigen Stellen große Bedeutung zu. Deshalb würdigen die künftigen Partner auch die Initiative Circular Valley, die vom Wuppertaler Unternehmensberater Carsten Gerhard initiiert wurde und von der Wuppertal-Bewegung als Verein getragen wird. Circular Valley hat sich zum Ziel gesetzt, Kreislaufwirtschaft zu forcieren und dafür bereits Partner weit über die Grenzen des Landes NRW hinaus gefunden. Inzwischen dokumentieren auch Belgien und die Niederlande gesteigertes Interesse daran, an Circular Valley mitzuwirken. Die künftige Landesregierung bescheinigt der Initiative Strahlkraft über das Land hinaus.

Das gilt auch für Automotiveland NRW. Dem Zusammenschluss von Automobilzulierferern in Wuppertal, dem Bergischen Land und mittlerweile ganz NRW schreibt die neue Regierung eine Rolle als Motor in der „Zukunftsfrage für den Wirtschaftsstandort NRW“ zu <irformat>„Innovationen im exportabhängigen Automobilsektor hier entwickelt, produziert und vermarktet werden. Dafür wollen wir den von Automotiveland.NRW eingeschlagenen Weg, die Automobil- und Mobilitätsindustrie zu transformieren, zielgerichtet begleiten“, heißt es in dem Vertrag, der am Wochenende von den Parteitagen der CDU in Bonn und der Grünen in Bielefeld noch genehmigt werden muss.

(ll)