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Wuppertal: Silvester soll im Lockdown ruhig werden

Weniger Einsätze : Silvester soll im Lockdown ruhig werden

Die Polizei und das Ordnungsamt Wuppertal rechnen mit wenigen Einsätzen in der Silvesternacht.

Eine Silvesterfeier soll dieses Jahr im kleinsten Kreise stattfinden, wenn möglich vermieden werden. Die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen steht bei der Polizei und dem Ordnungsamt Wuppertal ganz oben. Verstärkt kontrolliert wird aber nicht. Im zweiten Lockdown rechnen die Ordnungshüter mit weniger Einsätzen als in den letzten Jahren.

Am Silvesterabend ist das Ordnungsamt der Stadt Wuppertal bis 1 Uhr auf Streife – dann wird es wie gewohnt von den Beamten der Polizei abgelöst. Das Ordnungsamt werde dieses Jahr mit einer ganz kleinen Besetzung arbeiten. Wie jedes Jahr arbeite das Ordnungsamt mit Hinweisen per Anruf. Die Streifen seien laut Stadt auch so unterwegs, aber nicht gezielt mehr oder weniger. „Die Leitstelle ist besetzt und unsere Leute sind draußen“, sagte auch Amtsleiter Carsten Vorsich. „Wir denken, dass relativ wenig los sein wird.“

Die Corona-Schutzmaßnahmen sind ein zusätzliches Aufgabenfeld

Denn es gilt weiterhin Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, die Gaststätten sind geschlossen und Pyrotechnik kann man dieses Jahr auch nicht legal erwerben. Bei der Polizeistelle Wuppertal herrschen die üblichen Vorbereitungen zur Silvesternacht. „Die Polizei bereitet sich wie in jedem Jahr besonders auf Silvester vor“, sagte Pressesprecherin Hanna Meckmann. Es seien verstärkt Kräfte im Einsatz. Dieses Jahr aber käme ein weiteres Aufgabenfeld hinzu – die Einhaltung der Regeln der Corona-Schutzmaßnahmen. „Verstöße dagegen werden von uns konsequent geahndet“, so Meckmann. Ein allgemeines Böllerverbot gibt es in der Stadt nicht. Verboten ist lediglich der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Wer beispielsweise Feuerwerkskörper aus dem vergangenen Jahr hat, darf diese für den privaten Gebrauch auch dieses Jahr verwenden. Öffentliche Feuerwerke müssen abgesagt werden. Aber große öffentliche Feuerwerksveranstaltungen habe es in Wuppertal ohnehin nicht gegeben, erklärt Kathrin Petersen von der Stadtverwaltung. Man appelliert vor allem an die Vernunft der Wuppertaler und rechne nicht mit „großen Geschichten“. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass die Menschen sich an die Corona-Schutzmaßnahmen halten“, so Petersen.