Wuppertal-Ronsdorf lädt zum Weinfest ein

Veranstaltung : Ronsdorf lädt zum Weinfest ein

Benefiz-Aktion ist ein beliebtes Treffen geworden. Es kommen Winzer aus Rheinhessen, von der Nahe und Mosel.

Das ganze Jahr über wird sie immer wieder darauf angesprochen: Christel Auer, Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins, ist selbst erstaunt, wie beliebt das Weinfest inzwischen ist. In diesem Jahr findet es zum fünften Mal statt: Von 23. bis 25. August sind Ronsdorfer und Gäste zum gemütlichen Trunk und Plausch auf dem Bandwirkerplatz in der Ortsmitte eingeladen, veranstaltet vom Heimat- und Bürgerverein sowie Förderverein Bandwirker-Bad.

Es werden wieder die sechs Winzer und Händler dabei sein, die die Ronsdorfer schon kennen. „Es gibt Weißwein, Rotwein, Rosé, manche haben auch Sekt dabei“, kündigt Christel Auer an. Es gebe eine breite Palette von Rebsorten von Chardonnay bis Weißburgunder, jeder werde etwas finden. „Die Ronsdorfer sind ja Weintrinker“, weiß Christel Auer inzwischen, „die kennen sich aus“.

Ganze Hausgemeinschaften
kommen gemeinsam

Mit rund 3000 bis 4000 Besuchern rechnen die Veranstalter in den drei Tagen. „Da kommen ganze Hausgemeinschaften zusammen“. erzählt sie. Sie führt die Beliebtheit auch auf die schöne Atmosphäre zurück, die auf dem Platz entstehe. „Das macht viel aus.“

Los geht es am Freitag um 17 Uhr. Dann wird die Band der „Strikspöen“ bis 22 Uhr für musikalische Unterhaltung sorgen. Am Samstag beginnt das Fest um 16 Uhr, dann stehen „The Blue Fellows“ bis 22 Uhr auf der Bühne. Ausschank ist jeweils bis 24 Uhr. Am Sonntag wird von 12 bis 18 Uhr ausgeschenkt, dann spielt Hans Kronenberg mit seinem Saxophon Kaffeehausmusik.

„Freitags wird es besonders voll“, weiß Margit Derniers-Schlägel, Vorsitzende des Fördervereins Bandwirker-Bad. Aber auch am Samstag seien schnell alle Plätze besetzt. Ein Grund dafür sei auch die Live-Musik. „Damit ist es einfach schöner“, sagt Margit Dernier-Schlägel. Am Sonntag werde es etwas ruhiger, „das ist ein richtig schöner Ausklang.“

Zu den guten Tropfen gibt es Flammkuchen und Käse vom Käsestand. Die Veranstalter selbst brutzeln Bratwürste und Frikadellen und bieten Brezeln an. Nachmittags backen sie frische Waffeln. „Das dient alles dazu, zusätzliches Geld einzunehmen“, erklärt Christel Auer.

Denn Ziel der Veranstaltung ist, Einnahmen für das Bandwirkerbad zu generieren. Der gesamte Erlös ist für das Bad bestimmt, das seit 2011 der Förderverein betreibt. Um den jährlichen Bedarf von rund 300 000 Euro zusammenbekommen, reichen die Eintrittsgelder nur zu zwei Dritteln, den Rest muss der Verein über Spenden und Aktionen zusammenbekommen. Dabei ist das Weinfest ein wichtiger Posten.

Ausgaben gibt es immer. Zuletzt hat der Förderverein neue Duschpaneele und ein neues Drehkreuz im Eingang angeschafft und die Schlösser der 80 Spinde ausgetauscht. Im Herbst werden die Fugen in den Becken erneuert.