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Wuppertal: Radstreifen am Wall wird wohl nachgebessert

Radverkehr : Radstreifen am Wall wird nachgebessert

Die Gefahrenstelle am Neumarkt soll entschärft werden. Die Taxen sollen auf den Neumarkt rücken und die Straße so breiter werden.

Der Fahrradstreifen am Wall wird nochmal Thema in den Ausschüssen. Vergangene Woche hat es einen Ortstermin gegeben, der sich mit dem Radstreifen auf Höhe des Neumarkts befasst hat. Denn der ist dort unterbrochen. Norbert Bernhardt hatte dazu einen Bürgerantrag eingebracht und eine durchgehende Markierung sowie eine Verlegung des Taxistands auf den Neumarkt gefordert. Denn an der Stelle sorgen die Taxiplätze für eine engere Fahrbahn, die nicht genug Platz für Busse oder Lieferwagen und den entgegenkommenden Radverkehr lasse. So komme es zu Gefahrensituationen. Das haben Radfahrer schon länger moniert.

Damit war Bernhardt zwar bei der Verwaltung und der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld gescheitert - aber der zuständige Hauptausschuss hatte am 17. Juni einen Ortstermin beschlossen, damit sich alle ein Bild machen und gegebenenfalls Maßnahmen besprechen können.

Wohl mit Erfolg. Beteiligte aus BV und Verkehrsausschuss sagen, dass man sich einig gewesen sei, dass der jetzige Zustand so nicht tragbar sei.

Darunter war Klaus Lüdemann (Grüne), dessen Fraktion schon in der Sitzung der BV für den Bürgerantrag votiert hatte. Aber auch Thomas Kring (SPD) sieht es so - auch wenn seine Fraktion in der BV mit einer Ausnahme gegen den Bürgerantrag gestimmt hatte, ebenso wie CDU und FDP. Kring sagt, er sei davon ausgegangen, dass nur die Einfahrt von der Neumarktstraße auf den Wall gemeint gewesen sei, tatsächlich sei das Problem auf ganzer Länge des Neumarkts vorhanden und „erheblich“, wie er jetzt festgestellt hat.

Auch Volker Dittgen (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses, sagt, die jetzige Ausführung des Radstreifens sei dort „nicht gut gemacht“. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass der Radstreifen inzwischen gut genutzt werde. Aus seiner Sicht sei die Wegeführung, wie sie jetzt läuft, „wirklich gefährlich“.

Die Idee ist jetzt, die Taxen zu versetzen, dafür die Blumenkübel umzustellen. Frank Schmitz, Sprecher der Marktbeschicker, sagt, die sollen ins Marktbild integriert werden. Für ihn sei nur wichtig, dass die Wege auf den Markt frei bleiben.

Nico Höttges, Vorsitzender der Taxizentrale, sieht ebenfalls keine Probleme - solange keine weiteren Stellplätze wegfallen. Dagegen sieht er sogar den Vorteil, dass die Taxifahrer nicht mehr direkt auf die Straße treten müssen, wenn sie weiter auf dem Neumarkt stehen.

Laut Ratsinformationssystem soll das Thema am 20. August im Verkehrsausschuss behandelt werden, am 26. August in der BV Elberfeld, und final im Hauptausschuss.