Wuppertal plant mehr OGS-Plätze und diskutiert Erhöhung der Beiträge

Betreuung : Wuppertal plant 150 neue OGS-Plätze und höhere Beiträge

Neue Satzung im Jugendhilfeausschuss vorgestellt.

Zum Schuljahr 2019/2020 sollen sechs weitere OGS-Gruppen mit insgesamt 150 Plätzen eingerichtet werden. Darüber informierte die Verwaltung jetzt unter anderem den Jugendhilfeausschuss.

Mit dem Ausbau wird es 4650 Plätze an Grundschulen geben (Versorgungsquote 36,3 Prozent). Damit ist der Bedarf aber nicht gedeckt. Nach einer Abfrage der Stadt bei den Grundschulen im November wurden 767 zusätzliche Plätze gewünscht. Die Stadt kann aber derzeit nur in den Schulen Plätze einrichten, in denen es auch Räume dafür gibt. Erst wenn die aktuell laufenden Sanierungen von vier Grundschulen sowie die Errichtung der neuen Grundschule Matthäusstraße abgeschlossen sind, können weitere 600 Plätze eingerichtet werden.

Offen ist noch die Frage der Finanzierung. Der städtische Eigenanteil für 150 zusätzliche Plätze beträgt 60 000 Euro. Die Verwaltung schlägt eine Erhöhung der Elternbeiträge vor. Das hatte der Rat 2017 beschlossen, es wurde aber noch nicht umgesetzt. Nach dem Verwaltungsvorschlag soll eine neue Satzung ab dem Schuljahr 2019/20 gelten. Danach wird die Beitragsstufe 7 (45 000 bis 50 000 Euro Jahreseinkommen) von 95 auf 100 Euro erhöht, die Stufe 8 (50 000 bis 60 000 Euro) von 110 auf 125 Euro, die Stufe 9 (60 000 bis 71 000 Euro) von 125 auf 150 und die Stufe 10 (mehr als 71 000 Euro) von 150 auf 180 Euro. Der Beitrag in den unteren Einkommensgruppen bleibt gleich. Ob es dazu kommt, wird noch der Schulausschuss am 8. Mai diskutieren. Der Rat entscheidet am 20. Mai. kati

Mehr von Westdeutsche Zeitung