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Wuppertal: Paschalis wegen übler Nachrede vor Gericht

Justiz : Paschalis wegen Nachrede vor Gericht

Der ehemalige Dezernent Panagiotis Paschalis muss sich demnächst wegen übler Nachrede vor dem Amtsgericht verantworten.

Panagiotis Paschalis steht demnächst vor dem Amtsgericht. Es geht um die Kritik des damaligen Dezernenten an dem Geschäft der Stadt mit der Auto-Leasing-Firma ASS in Bochum. Die Firma hatte zahlreiche Wagen gegen reduzierte Gebühren in Wuppertal zugelassen. Gleichzeitig sollte das Unternehmen Aufkleber mit Wuppertalwerbung in den Wagen verwenden.

Paschalis hatte als Rechtsdezernent das Geschäft kritisiert, schließlich Strafanzeige gegen Oberbürgermeister Mucke, Stadtdirektor Slawig, zahlreiche Politiker und Mitarbeiter des Rechnungsprüfungsamtes erstattet und soll darin von einer „Unrechtsvereinbarung“ gesprochen haben. Die gleiche Formulierung soll er in einem Interview verwendet haben - obwohl es bei verständiger Würdigung des Gesamtgeschehens klar gewesen sei, dass ein Fehlverhalten der Personen nicht ansatzweise zu erkennen gewesen sei - so der Vorwurf. Paschalis war deswegen per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 4000 Euro verurteilt worden. Dagegen hat er Einspruch eingelegt. Deshalb verhandelt am 27. Oktober das Amtsgericht darüber. kati