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Wuppertal: Nordbahntrassen-Depot im Bau

Projekt : Nordbahntrassen-Depot im Bau

Kräfte aus dem zweiten Arbeitsmarkt sind aktuell zwischen Café Blo und Kulturkindergarten Elberfeld zugange.

Auf der Nordbahntrasse zwischen Café Blo und dem Kulturkindergarten in Elberfeld  sind  seit etwa zwei Wochen  auf einer 800 Quadratmeter großen Fläche links neben dem Fuß- und Radweg ein Bagger, eine kleine Planierraupe und die fleißigen Hände von sieben Arbeitern im Einsatz. Dort, wo die Stadt vorher auf einem eher „wilden“ Grundstück provisorisch Baumaterial abgelagert hatte, entsteht nun ein offizielles Betriebsmittel-Depot, in  dem Zäune, Pflastersteine und all die Materialien gelagert werden, die zum Erhalt der Nordbahntrasse dienen sollen.

Es entsteht das dritte
Depot dieser Art

„Nach den Depots am Deutschen Ring und an der Windhukstraße ist das nun das dritte dieser Art auf der Trasse“, erklärt Markus Friedrichs, der stellvertretende Leiter der Nordbahntrassenmeisterei, die in der Langobardenstraße, nahe dem ehemaligen Bahnhof Wichlinghausen ihren Standort hat.

Momentan wird das zirka 80 Meter lange Gelände mit Steinplatten eingefriedet. „Die Stadt Wuppertal ist gehalten, selbst für die Entwässerung zu sorgen. Deshalb wird die Fläche auch nicht versiegelt, sondern es wird Schotter aufgebracht, durch den das Regenwasser versickern kann“, so Friedrichs.

Die Kräfte des zweiten Arbeitsmarktes, die riesigen Anteil am Bau der Nordbahntrasse, dem ehemaligen Schienenweg der „Rheinischen Strecke“ haben, werden einen Doppelstab-Gitterzaun anbringen, um das Depot-Gelände vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen,

Um den 12. Oktober sollen die
Arbeiten abgeschlossen sein

„Das ist der gleiche, wie beim Kulturkindergarten, damit ein einheitliches Bild erhalten bleibt“, sagt Friedrichs mit Blick auf die in unmittelbarer Nähe liegende Kita, die gleichermaßen geschützt, direkt am Rad- und Fußweg  liegt.

Wenn die Fläche fertig ist, werden zwei schon bereitstehende Lager-Container mit den erforderlichen Materialien aufgestellt. „Wir rechnen damit, dass wir in Woche 42, also um den 12. Oktober herum, fertig sind“, hören wir aus dem Kreis der Arbeiter.

Sämtliche Arbeiten sind übrigens so geartet, dass sie den Fußgänger- und Radverkehr auf der Nordbahntrasse nicht stören. Besondere Klagen, was den Umgang der Wuppertaler mit ihrem „Leuchtturmprojekt“ Nordbahntrasse angeht, hat man bei der Wichernhaus gGmbH übrigens nicht, wenngleich angeführt wird, dass der Vandalismus zugenommen hat. „Etwas mehr Arbeit mit Müll hat unser Wartungsteam, das die Trasse sauber hält,   auch deshalb, weil die Schülerinnen und Schüler des Carl-Duisberg-Gymnasiums in Oberbarmen  ihre Pausen zurzeit auf der Nordbahntrasse verbringen“, berichtet Markus Friedrichs, der auch anmerkt, dass die Kapelle am Bergischen Plateau von Jugendlichen gern als Zufluchtsort und Treff genutzt wird.