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Wuppertal: Junge Paten für den Umweltschutz

Bildungs- und Kulturprojekte in Partnerstädten : Junge Paten für den Umweltschutz

Viele junge Leute engagieren sich in der heutigen Zeit für den Klimaschutz und die Erhaltung der Umwelt. Um dies zu fördern, realisiert die Stadt Wuppertal Bildungs- und Kulturprojekte mit ihren Partnerstädten.

Junge Menschen für Umwelt und Klimaschutz sensibilisieren: Darum geht es in dem Projekt Aguali in Matagalpa. Unterstützt wird die engagierte Arbeit vom Wuppertaler Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa und seinen Aktiven um Heiner Flötotto. Der veranstaltete eine Videokonferenz mit dem Umweltschutzprojekt, wie Flötotto berichtet: „Dieses Projekt ist jetzt kurz vor dem Abschluss und der Koordinator, Ernesto Ocampo und einige der Teilnehmer standen Rede und Antwort.

Für die  29 Teilnehmer der Video-Konferenz, die in englischer Sprache stattfand, waren es beeindruckende Momente, in denen die jungen Menschen über ihre Erfahrungen berichteten, über Exkursionen in den Urwald, die Vogel-Beobachtung, die pädagogische Arbeit mit Kindern – all das hat sie sehr geprägt und sie eine neue Einstellung sich selbst und der Umwelt gegenüber gewinnen lassen. Es wurde deutlich, dass durch das Projekt eine neue Generation von Umwelt-Aktivisten und auch ökologisch orientierten Touristen-Guides ausgebildet wurde.“

Aguali startet im Februar mit einer neuen Ausbildungsgruppe, Unterstützung ist jederzeit über den Städtepartnerschaftsverein möglich unter der Adresse www.matagalpa.de.

Um Begegnung, Kultur und Bildung geht es auch in Wuppertals polnischer Partnerstadt Liegnitz: Dort wird das Sommertheater im Park zum Witelon-Zentrum umgebaut. Benannt nach dem gleichnamigen schlesischen Mönch und Naturphilosophen, der im 13. Jahrhundert lebte, ist ein Ausstellungs- und Kulturzentrum geplant. „Die Hauptausstellung wird Witelon gewidmet sein“, kündigt die Verwaltung an: „Im vergangenen Jahr wurde bereits ein Vertrag mit Anna Rzeźnik für die Gestaltung der Hauptausstellung ,Auge, Perspektive, Zukunft‘ unterzeichnet, die auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern eingerichtet wird.“ Im Gebäudekomplex werde auch ein kommerzieller Bereich mit einem Konferenzraum und Gastronomieflächen eingerichtet, ein  Multimediaraum sei geplant: „Es wird möglich sein, hier beispielsweise Firmensitzungen oder Konferenzen abzuhalten“, so die Ankündigung. Stadtpräsident Tadeusz Krzakowski  lobte das Vorhaben: „Unser Ziel ist es, hier einen außergewöhnlichen und einzigartigen Ort zu schaffen, der ein Symbol für die Stadt sein wird.“