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Wuppertal ist im Städteranking gut platziert

Bewertung : So schneidet Wuppertal im Städteranking ab

Wuppertal liegt relativ weit vorne in einem Städteranking von Analyse & Konzept Immo Consult. Die Analyse bewertet die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Städte und Kreise.

Platz 58 von 400 - Wuppertal liegt damit relativ weit vorne in einem Städteranking von Analyse & Konzept Immo Consult, einem Beratungsunternehmen für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Die Analyse bewertet „die Wettbewerbsfähigkeit von 400 Städten und Kreisen in Deutschland nach ihrer Wirtschafts- und Finanzkraft, der Qualität ihres Bildungsniveaus sowie ihrer Innovationskraft, Internationalität und Erreichbarkeit.“

Mit Platz 58 und einem Zukunftswert von 9 auf einer Skala bis 10 steht Wuppertal gut da. Zum Vergleich: Remscheid liegt mit einem Wert von 8 auf Platz 65, Solingen ebenfalls mit 8 auf Rang 84. Düsseldorf liegt auf Platz 4 mit 10 Punkten, Bochum auf Rang 69 mit 8 Punkten. Auf Platz 1 liegt Frankfurt am Main, auf Platz 2 München. Die Top 100 werden beendet mit Hamm und dem Kreis Lindau.

Die Studie zeigt 13 Metropolregionen, die mit hohen Werten hervorstechen. Diese nehmen die in der Regel ab, je weiter der Abstand zu den Zentren ist. 90 Prozent der hoch bewerteten Städte liegen im Westen. Dazu zählt etwa die Region Rhein-Ruhr. Die Aufstellung basiere auf einem datengesteuerten Bewertungssystem, das für jede Region 13 Indikatoren bündelt: Im Vordergrund stehe das Arbeitskräftepotenzial einschließlich des lokalen Nachwuchses sowie ihre Innovationskraft mit einem besonderen Fokus auf Diversität (Alter, Bildung, Internationalität). Darüber hinaus würden Angaben zur Finanzkraft, Reichweite und Erreichbarkeit der Region einberechnet. Im Einzelnen wird also berücksichtigt, dass es am Standort etwa Technologieunternehmen oder Forschungseinrichtungen gibt, wie viele junge Menschen in einer Stadt arbeiten oder wie viele Menschen in die Stadt einpendeln.

Die Autoren sehen große Städte vor einer Herausforderung - denn einerseits müssen sie attraktiven Wohnraum anbieten, diesen schaffen und weiterentwickeln, um Menschen anzuziehen, die hier arbeiten oder Arbeitsplätze schaffen wollen. Andererseits muss dafür auf wenig Raum etwas erschaffen und investiert werden. Daher hänge die Verbindung von Wohnraum und wirtschaftlicher Entwicklung eng zusammen, so die Autoren des Rankings. Red