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Wuppertal: Holger Fach trauert um seinen Vater

Nach Kollaps bei Handball-Bundesliga-Spiel : BHC-Zuschauer ist im Krankenhaus gestorben

Klaus Fach war am Samstag als Zuschauer beim Spiel des Bergischen HC in der Uni-Halle zusammengebrochen. Nun ist er im Krankenhaus gestorben. Ex-Fußball-Nationalspieler Holger Fach bedankt sich bei allen Rettern, Zuschauern und den Mannschaften.

Der 84-jährige Zuschauer, der am Samstagabend während des Handball-Bundesligaspiels zwischen dem Bergischen HC und der HSG Wetzlar in der Uni-Halle auf der Tribüne zusammengebrochen und anschließend intensiv notfallmedizinisch betreut worden war, ist am Dienstagnachmittag im Helios Klinikum in Elberfeld gestorben. Das teilte sein Sohn, Ex-Fußball-Nationalspieler und Bundesligatrainer Holger Fach, unserer Zeitung am Mittwoch mit. Sein Vater Klaus Fach sei seit Samstagabend nicht mehr aus dem Koma erwacht. „Er ist so gestorben, wie er sich das wohl gewünscht hätte, beim Handball oder beim Fußball. Das Zuschauen war für ihn immer eine große Freude“, so Holger Fach, der zu seinem Vater ein enges Verhältnis pflegte.

Bis zuletzt sei sein Vater fit und aktiv gewesen. Holger Fach bedankte sich gleichzeitig bei allen Zuschauern und allen Rettern in der Uni-Halle, aber auch bei den beiden Mannschaften, die sich sofort auf einen Abbruch des Spiels verständigt hatten. „Unsere Familie wird sich gegenüber dem BHC sicher noch erkenntlich zeigen“, so Holger Fach.

 Die Betroffenheit nach dem medizinischen Notfall vom Samstagabend in der Uni-Halle war auch bei den Spielern des Bergischen HC groß.
Die Betroffenheit nach dem medizinischen Notfall vom Samstagabend in der Uni-Halle war auch bei den Spielern des Bergischen HC groß. Foto: Fischer, Andreas H503840

Klaus Fach war seit Jahrzehnten auf den Wuppertaler Sportplätzen ein häufiger Gast. Natürlich in Cronenberg und bei Borussia Wuppertal, wo sein Sohn Holger einst Trainer gewesen war, und auch danach noch bei Borussia und dem Wuppertaler SV im Stadion am Zoo. Durch den Bergischen HC war er dann ein großer Freund des Handballs geworden, war bei fast allen Heimspielen, wenn möglich dabei.

Als die Zuschauer am Samstagabend nach dem ersten medizinischen Notfall die Uni-Halle verlassen hatten, hat es dort, wie berichtet, noch einen zweiten gegeben. Der Betroffene befindet sich nach WZ-Information weiterhin auf dem Weg der Besserung und soll in Kürze aus dem Krankenhaus entlassen werden.