Kultur Wuppertal: Großer Andrang beim Tag der Instrumente der Bergischen Musikschule

Nicht nur das Saxophon ist richtig cool.

 Justyna Niznik (Geigenlehrerin an der Musikschule) hilft Clara Linden beim Ausprobieren der Geige.

Justyna Niznik (Geigenlehrerin an der Musikschule) hilft Clara Linden beim Ausprobieren der Geige.

Foto: Matthi Rosenkranz

Die Bergische Musikschule freute sich auf viele neugierige Gäste. Und die kamen. Schon beim Auftaktkonzert um 12 Uhr am Sonntag war der Andrang groß. Neben Konzerten erwarteten Mitmachaktionen und viele Instrumente zum Anfassen die Besucher. Der Bernd-Mischke-Saal platzte aus allen Nähten. Alle Plätze waren besetzt, große und kleine Besucher standen am „Tag der Instrumente“ an den Wänden und in der Eingangstür.

Mitten im Saal zeigten die jungen Musiker ihr Können. Die Welt der Musik wurde in verschiedenen Ensembles präsentiert. Das Orchester Kunterbunt stellte seine Instrumente vor, auf einer großen Trommel wurde zu viert der Hexentanz gespielt. „Musikalische Farben“ sollten so gezeigt und eine „musikalische Nachricht in die Welt geschickt werden, denn jedes Instrument ist einzigartig“.

Den Zuhörern gefiel es, Kameras und Handys machten Aufnahmen vom spielenden Nachwuchs. Auch in den Gängen herrschte reger Betrieb. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern, um sich über die Angebote der Bergischen Musikschule zu informieren. Über 20 Instrumente konnten ausprobiert werden. Und so klangen aus vielen Räumen Töne unterschiedlicher Güte. In Warteschlangen musste man sich teilweise vor den Räumen einreihen, bis man an die Reihe kam. Vom Cello bis zur Ukulele reichte das Angebot. Unter fachkundiger Anleitung konnte ausprobiert und den Instrumenten Töne entlockt werden.

Den Kindern machte es offensichtlich viel Spaß, einmal nach Herzenslust zu pusten, zu zupfen oder in die Tasten zu hauen. So auch Florian (8). Ihn reizte die Gitarre, und ein erstes Antasten an das Instrument klappte auch schon recht gut. Auch etwas außergewöhnliche Instrumente waren dabei. So konnten sich die kleinen Finger an einer Tisch-Harfe (Veeh-Harfe) oder einer Baglama, einem Instrument aus der Lautenfamilie, versuchen.

In der ersten Etage wurde es richtig laut, das Schlagzeug lud zur Probe ein. Auch hier herrschte großer Andrang, viele Jungen und Mädchen wollten einmal die Drumsticks in Händen halten und warteten geduldig, bis sie an die Reihe kamen. Ein Stockwerk höher bekam Emily (7) einen Gurt umgelegt. Sie wollte sich am Saxophon versuchen und blies tapfer hinein. „Das ist schon ein cooles Instrument“, fand ihre Mutter. Aber sie wollten auch noch Geige und Keyboard ausprobieren. „Wenn wir schon einmal die Gelegenheit haben, so viele unterschiedliche Instrumente zu spielen, dann nutzen wir das auch“, waren sich Mutter und Tochter einig.

Ensembles präsentieren
die Welt der Musik

Am Infotisch lagen Broschüren aus, Eltern und Großeltern informierten sich über Preise und Übungszeiten. „Ich unterstützte es gerne, wenn mein Enkel ein Instrument lernen möchte“, so ein Großvater, der Infomaterial mitnahm. Während im Dachgeschoss im Bernd-Mischke-Saal das zweite Konzert begann, strömten immer noch neue Interessierte ins Kolkmann-Haus zur Hofaue.

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