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Wuppertal: Gastronomie in Elberfeld erhält erneut Zuwachs

Einzelhandel : Elberfelder Gastronomie erhält Zuwachs

Schnellrestaurant-Kette aus Belgien übernimmt Räume von Titus an der Robertstraße.

 „Belchick’n“ heißt das belgische Unternehmen, das die vielfältige Elberfelder Gastronomieszene ab Mitte Oktober mit einer Filiale bereichern will. Und zwar an der Ecke Robertstraße/Paradestraße. Dort, wo bis Ende 2007 jahrzehntelang die Credit- und Volksbank (heute Volksbank im Bergischen Land) mit ihrer Elberfelder Niederlassung ansässig war und später das Lifestyle-Unternehmen „Titus“ moderne Outfits und Skaterausrüstung angeboten hat.

„Belchick’n“, das bislang noch unter dem Namen Chitri Chicken bekannt ist, hat seine Filialen bisher vornehmlich in Belgien und den Niederlanden gebaut, möchte aber den deutschen Markt erobern, wie Bauleiter Selahattin Kaymaz, Inhaber von „Kaymazbau“ in Barmen, versichert. „Bis 2023 sind insgesamt 150 Filialen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland geplant.“

Kaymaz organisiert auf den 380 ebenerdigen Quadratmetern die Arbeiten der verschiedenen Handwerksbetriebe, die mit der Renovierung des hohen Raumes, dem Einbau von Mobiliar, Bodenbelag, den Sanitäreinrichtungen und der Entlüftungsanlage beschäftigt sind. „Selbstverständlich wird alles behindertengerecht eingerichtet“, so Kaymaz und verweist auf die Toilettenanlagen zu ebener Erde hin.

Unternehmen sieht in Elberfeld gute Chancen fürs Geschäft

Die übrigen Toiletten befinden sich, wie auch bei den Vormietern, in den Kellerräumen, wo übrigens eine voluminöse Tresortür an die Zeiten erinnert, als dort noch Geld und Wertpapiere einbruchsicher gelagert wurden. „Die Tresortür bleibt. Da wäre eine Entsorgung wohl doch zu schwierig“, so Kaymaz.

Wie der Name „Belchick`n“ verrät, hat sich das Fastfood-Unternehmen auf die mundgerechte Zubereitung von Hühnern und Hähnchen spezialisiert. „Das gibt es in Elberfeld in dieser Form nicht noch mal. Und deshalb sieht man gute Marktchancen, zumal die Angebote vor allem für den kleinen Geldbeutel gedacht sind“, meint Kaymaz.

Das Unternehmen versichert allerdings, dass der günstige Preis nicht zulasten des Tierwohls gehen wird. „Die Belgier haben mich mal eingeladen, und das Konzept in den Lokalen hat mich überzeugt“, erklärt Kaymaz, der aber auch auf vegetarische Gerichte hinweist, die der Chickenbrater natürlich auch auf der Speisekarte haben wird.