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Wuppertal führt Kontaktbeschränkungen im Privatbereich ein

Pandemie : Wuppertal verschärft Corona-Kontaktbeschränkungen

In Wuppertal ist eine neue Allgemeinverfügung in Kraft getreten: Nun gelten die Corona-Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich.

Weil der Inzidenzwert für Corona-Infektionen in Wuppertal seit einigen Tagen nicht weiter sinkt, hat die Stadt jetzt strengere Maßnahmen beim Land beantragt und erwartet, dass die auch genehmigt werden.

Update: Am Dienstag, 2. Februar, ist die Allgemeinverfügung der Stadt in Kraft getreten. Nun gilt: Treffen sind auch zu Hause nur mit Angehörigen eines weiteren Haushalts erlaubt, es dürfen insgesamt höchstens fünf Personen sein, wobei Kinder nicht mitgezählt werden.

Bei Trauungen dürfen nur noch fünf Teilnehmer (inklusive Brautpaar) dabei sein, bei Beerdigungen 25.

Die Stadt hatte diese Maßnahmen, die über die Vorschriften des Landes hinaus gehen, schon bei der letzten Verschärfung beschließen wollen. Das Land hatte das aber verboten.

Jetzt sei ihnen vom Land signalisiert worden, dass sie wegen des stagnierenden Inzidenzwerts genehmigt werden, so Krisenstabsleiter Johannes Slawig.

Der Inzidenzwert, das ist die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner, bewegt sich seit Mitte letzter Woche zwischen 120 und und 130.

Das Corona-Infektionsgeschehen in Wuppertal ist „diffus“

Schwierig sei, so Sozialdezernent Stefan Kühn, dass das Infektionensgeschehen „diffus“ sei. Etwa die Hälfte der Infzierten wisse nicht, wo sie sich angesteckt haben. Die meisten anderen verwiesen auf infzierte Angehörige.

In Wuppertal haben bisher 7689 Menschen ihre erste, 4549 ihre zweite Impfung erhalten. Bald sollen die Impfungen in Krankenhäusern weitergehen. Ab 8. Februar beginnen die Impfungen im Impfzentrum. Nach Auskunft von Tobias Krebber, Mitglied des Krisenstabs, wird dort Mo/Mi/Fr/Sa/So zunächst von 14 bis 20 Uhr, nach einiger Zeit auch ganztätig geimpft werden. 1385 Dosen pro Woche sollen dafür zur Verfügung stehen.

( ⇥kati)