Wuppertal: Erster Blick in die Senioren-Residenz „Michaelsviertel“

Senioren : Erster Blick in die Residenz „Michaelsviertel“

Am 1. Mai sollen die Bewohner einziehen. 70 Menschen arbeiten in der Einrichtung.

„Ich diene Ihrer Lebensqualität“, so steht es auf dem Namensschild von Dennis Mlinzk, dem Einrichtungsleiter der Alloheim Senioren-Residenz „Michaelsviertel“, die am Donnerstagmittag feierlich eingeweiht wurde. Die ersten Bewohner werden für den 1. Mai 2019 erwartet.

Was das mit der Lebensqualität auf sich hat, das wurde bei der Hausführung deutlich, zu der Mlinzk viele der zahlreichen Gäste einlud. Vier Etagen sind da am „Kempers Häuschen 12“ entstanden, in deren Eingangsbereich das gemütliche Bistro mit seiner qualitativ vorzüglichen Küche auf die Bewohner, deren Gäste aber auch auf Besucher aus dem Umfeld der Seniorenresidenz warten.

Zu den Besonderheiten des 80 Bewohner fassenden Hauses gehört, dass jede Etage über zwei extra Aufenthaltsräume nicht nur für die Einnahme der Mahlzeiten verfügt, sondern auch über jeweils eine Sesselecke, in der man behaglich miteinander kommunizieren oder lesen kann.

Vom Balkon der Aufenthaltsräume aus hat man einen umfassenden Blick auf das Umfeld am Uellendahl sowie auf die zum Haus gehörende Grünanlage und den Laufgarten. Und natürlich auf die drei Häuser mit seniorengerechten Wohnungen, die im Rahmen des Projekts derzeit entstehen und für rund 80 Parteien vorgesehen sind.

Der ausschließlich aus Einzelzimmern mit Bad bestehende Wohnbereich ist rollstuhlgerecht konzipiert und wirkt hell und freundlich und kann bei Bedarf auch mit eigenen, mitgebrachten Möbeln eingerichtet werden. „Wir haben hier alle wichtigen Pflegebereiche abgedeckt“, so der Einrichtungsleiter. „Neben vollstationärer Pflege werden hier auch Kurzpflegeplätze angeboten, um auch eine vorübergehende Versorgung von Pflegebedürftigen zu gewährleisten, wenn die pflegenden Angehörigen verhindert sein sollten.“

Wichtig ist der Senioren-Residenz „Michaelsviertel“ die Akzeptanz der Umgebung, weshalb man die interessierten Bürger von Anfang an mit ihren Wünschen einbindet, was sich auch in den zahlreichen interessierten Anfragen für die Einrichtung niederschlägt.

„Dies soll hier kein abgeschlossener Kosmos, sondern ein zentraler Treffpunkt für die Menschen im Quartier werden. Wir sind ein offenes Haus und suchen die Nähe der Bürger und Nachbarn.“

Die Senioren-Residenz wurde speziell für die Bedürfnisse der älter werdenden Menschen konzipiert, und die sollen beim Einzugstermin am 1. Mai von 70 Vollzeitkräften, davon 40 für den Pflege- und Beratungsbereich, versorgt werden.

Dass man auf die Qualität der Einrichtung besonderen Wert gelegt habe, betonte Detlef Falk, Geschäftsleiter Facility Management Bau und Technik, in seiner Ansprache und führte an, dass allein 1,7 Millionen Euro für die Ausstattung der Räumlichkeiten, der Betten und Sanitäranlagen aufgewendet wurden. Dass für diese Einrichtung durchaus Bedarf besteht, wussten Bezirksbürgermeisterin Gabriela Ebert (SPD) und Ratsmitglied Hans-Jörg Herhausen, die zu den Ehrengästen gehörten. „68 Prozent der Bürger hier rund um den Uellendahl sind älter als 60 Jahre“, erklärte Herhausen.

Auch der himmlische Segen wurde erteilt

Zu der Einweihungsfeier gehörte auch die Bitte um himmlischen Segen. Vorgetragen von der Pastoralreferentin Christa Neumann für die katholische Kirche und ihrem evangelischen Amtsbruder, dem für die Gemeinde Uellendahl/Ostersbaum zuständigen Pfarrer Holger Pyka, die die Einsegnung der Senioren-Residenz vornahmen.

Da im Anschluss an Einsegnung und Hausführungen ein Buffet und Getränke angeboten wurden und es auch musikalische Unterhaltung gab, hatten die Gäste und Interessenten noch ausreichend Möglichkeiten, sich über nähere Einzelheiten der Alloheim Senioren-Residenz „Michaelsviertel“ im Uellendahler Quartier zu informieren.

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