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Wuppertal: Ein Feuerwerk zum Geburtstag

Neujahrsbaby : Ein Feuerwerk zum Geburtstag

Der kleine Janic Teichler, das Neujahrs-Baby des Jahres 2015, feiert fünften Geburtstag.

J-A-N-I-C steht in großen Kugelschreiber-Buchstaben auf dem karierten Blatt Papier: „Super“, lobt Familie Teichler ihren Jüngsten, denn Janic kann schon seinen Vornamen schreiben. Nicht gerade selbstverständlich in dem Alter. Doch der kleine Mann ist ein nach wie vor ausgesprochen aufgewecktes und lebhaftes Kind. „Er ist sehr wissbegierig“, bestätigen seine Brüder, der 14-jährige Cedric und der elfjährige Ruven, die sich liebevoll um das Nesthäkchen kümmern.

Ein Fußball-Trikot als Geburtstagswunsch

Das hopst erwartungsfroh im Bayern-München-Trikot mit dem Namen seines Lieblingsspielers Serge Gnabry auf der Couch herum und weiß: Morgen wird es fünf. Geburtstag am Neujahrstag, das bedeutet viel Trubel, und auch wenn die Familie kein großes Feuerwerk plant – ein wenig krachen lassen es die Teichlers zu Janics Ehren.

Vor fünf Jahren war er der erste neugeborene Wuppertaler des Jahres 2015. Zwei Stunden und 20 Minuten war das Jahr alt, als Janic in der St. Anna-Klinik an der Vogel­sangstraße zur Welt kam: Mit 4030 Gramm Gewicht und einer Größe von 51 Zentimetern startete er ins Leben, eine schnelle Geburt, wie Mutter Indra sagt. Ein problemloser Verlauf, ein pflegeleichtes Kind — alles passte. Und das gilt nach wie vor auf dem Heckinghauser Heidt, wo die Familie wohnt.

Längst geht Janic in die Kita an der Ferdinand-Lassalle-Straße in Ronsdorf, und nicht mehr lange dauert es, bis entschieden werden muss, welche Grundschule er besuchen soll. Dann wird sich vielleicht auch schon zeigen, ob der Kleine ein Bücher-Fan wird wie Bruder Ruven, der aufs Carl-Fuhlrott-Gymnasium geht, in diesem Jahr einen Vorlese-Wettbewerb gewonnen hat und im Anschluss an reichlich Harry Potter nun nach neuer Lektüre fahndet. Oder ob es eher in Cedrics sportliche Richtung und beispielsweise zum Baseball geht. „Nein, Fußball!“, kräht Janic fröhlich.

Zum Geburtstag wünscht er sich noch ein Trikot – diesmal eines der Nationalmannschaft. Ob der Wunsch in Erfüllung geht und was es möglicherweise sonst noch gibt, wird natürlich nicht verraten.

Ansonsten mag das Kindergartenkind alles, was fahrbar ist, Bagger, Trucks, Autos, „am liebsten etwas mit Blaulicht“, sagt Vater Stefan amüsiert. Vielleicht wird Janic ja später tatsächlich Feuerwehrmann oder geht zur Polizei. „Ich werde Fußballspieler“, stellt Janic klar, und es blitzt übermütig in seinen Augen. Jetzt aber wird erst einmal mit Eltern und Großeltern über Karneval verreist – ins Sauerland. Darauf freut sich die Familie jetzt schon.