Wuppertal: Ehrenamtlich betriebene Bäder erfreut über Idee eines Feuerwehrtopfes

Haushalt : Bäder sollen von Feuerwehrtopf profitieren

CDU, Grüne und Freie Wähler beantragen 60 000 Euro jährlich für Notfallsanierungen.

Der Vorschlag eines „Feuerwehrtopfes“ für die ehemals städtischen Bäder erhält von den Vorständen der Bäder Eckbusch, Vohwinkel und Ronsdorf viel Beifall. CDU, Grüne und Freie Wähler hatten in ihrem gemeinsamen Haushaltsantrag einen solchen Topf in Höhe von jeweils 60 000 Euro für dringende Notfallsanierungen in den Jahren 2020/21 vorgeschlagen.

Sie begrüßten diese Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit ausdrücklich, heißt es in einer Pressemitteilung der drei Bäder-Vereine. „Dieses Geld wird angesichts alter Technik von Jahr zu Jahr dringender benötigt“, so Margit Deniers-Schlägel, Vorsitzende des Fördervereins Bandwirker Bad.

Alle Vereine hätten das Geld bereits gut gebrauchen können: Im Freibad Vohwinkel musste für knapp 40 000 Euro die Filteranlage saniert werden, das Freibad Eckbusch braucht 100 000 Euro für die Sanierung der Filteranlage und eines defekten Wasserrohrs. Im Bandwirkerbad wurden 20 000 Euro für Beckenreparaturen investiert.

Der Feuerwehrtopf löse nicht alle finanziellen Probleme beim ehrenamtlichen Betrieb eines Bads, sei aber „ein erster, wichtiger Schritt zur dauerhaften Sicherung der Bäder als Teil der kommunalen Daseinsfürsorge und sozialer Treffpunkte in den Stadtteilen“. Die Vereine bitten daher die anderen demokratischen Ratsfraktionen, dem Antrag zu folgen. Red