Wuppertal: Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot von Silvesterfeuerwerk

Umweltschutz : Deutsche Umwelthilfe fordert Verbot von Silvesterfeuerwerk in Wuppertal

Die Deutsche Umwelthilfe fordert die Stadt Wuppertal in einem Brief auf, ein Verbot für privates Silvesterfeuerwerk zu erlassen und fordert eine Stellungnahme bis zum Ende des Monats.

Dieselfahrverbot war gestern -  die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert nun ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk in Wuppertal. Die Verwaltung hat ein Schreiben der Umwelthilfe erreicht, in dem die Stadt aufgefordert wird, privates Feuerwerk an Silvester in Wuppertal zu verbieten. Dabei geht die DUH in Ihrem Schreiben sogar so weit, den gewünschten Antrag zu diktieren und eine Stellungnahme der Stadt bis zum 31. August zu fordern. Als Grund für ihr Schreiben gibt die DUH an, dass Wuppertal 2018 den empfohlenen, nicht den vorgeschriebenen, Grenzwert für Feinstaub um ein Millionstel Gramm pro Kubikmeter Luft überschritten hat.

Die Wählergemeinschaft der Freien Wähler äußert sich zu diesem Vorgang: „Dies ist aus Sicht unserer Fraktion, besonders in dieser Form, absolut unverhältnismäßig und deshalb rundweg abzulehnen.“ Es gebe bereits umfangreiche Vorschriften, die das Abbrennen von Feuerwerk vor und nach Silvester regeln, es gibe Vorschriften, an welchen Stellen kein Feuerwerk gezündet werden darf. Außerdem sollte es selbstverständlich sein, dass keine verbotenen Böller gezündet werden, dass Rücksicht auf andere genommen wird, dass niemand mutwillig verletzt wird.

Die Freien Wähler ziehen das Fazit: „Wuppertal braucht zwar frischen Wind, aber ganz sicher keine Deutsche Umwelthilfe, die wieder einmal versucht, die Bürger mit Verboten zu drangsalieren.“

(Red)
Mehr von Westdeutsche Zeitung