Arbeitswelt und Zuwanderung Wuppertal: Der steinige Weg zur beruflichen Integration

Wuppertal · Danason Williams ist 2011 aus Nigeria geflüchtet und über Umwege 2014 nach Wuppertal gekommen – Arbeit und Wohnung hat er sich selber gesucht.

 Frauke Kafka hilft Danason Williams bei Behördengängen und beim Fertigwerden mit der leidlichen Bürokratie.

Frauke Kafka hilft Danason Williams bei Behördengängen und beim Fertigwerden mit der leidlichen Bürokratie.

Foto: Andreas Fischer

Danason Williams ist 2011 aus Nigeria nach Libyen geflüchtet. Zu diesem Zeitpunkt war er dort als Arbeiter gerne gesehen. Mit dem Tod von Muammar al-Gaddafi hätte aber die Jagd auf schwarze Arbeiter aus dem Ausland begonnen und damit auch auf ihn, wie er erzählt. Williams nahm schließlich den Weg per Schlauchboot über das Mittelmeer bis nach Italien, den so viele vor und nach ihm nicht überlebt haben. Von den Italienern weiter nach Deutschland geschickt, ist er über München schließlich in Wuppertal gelandet. Heute hat er eine feste Stelle bei einem Wuppertaler Unternehmen mit der Aussicht, sich dort weiterzubilden – doch der Weg dahin war hart.