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Wuppertal: CDU will ihre Mitglieder befragen

OB-Wahl : CDU will ihre Mitglieder befragen

Nach den Diskussionen über den möglichen OB-Kandidaten Uwe Schneidewind sollen die Mitglieder eine Frage beantworten.

In einem Brief hat sich der Kreisvorsitzende Matthias Nocke an die Mitglieder gewandt. Er wolle die Diskussion über die Kandidatenwahl aufgreifen. Deshalb werde er dem Geschäftsführenden Kreisvorstand eine Mitgliederbefragung vorschlagen.

Die Frage bei der Abstimmung soll lauten: „Ich bin damit einverstanden, dass CDU und BÜNDNIS 90 / Die Grünen einen gemeinsamen Bewerber als OB-Kandidaten aufstellen werden, der auch Mitglied einer anderen Partei sein kann.“ Die Frage soll mit Ja oder Nein beantwortet werden können.

Das weitere Verfahren soll an dem Ergebnis der Abstimmung ausgerichtet werden. Aber die Letztentscheidung liege bei einem Mitgliederparteitag.

CDU und Grüne, die im Rat zusammenarbeiten, wollten auch gemeinsam nach einem OB-Kandidaten suchen. Ende September wurde bekannt, dass dafür Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts im Gespräch ist - er ist Mitglied er Grünen.

Kurz danach hieß es bei der CDU, dass sie diesen Kandidaten nicht mittragen kann. Stattdessen war Remscheids Rechtsdezernentin Barbara Reul-Nocke im Gespräch. Dagegen gab es Widerstand, unter anderem die Junge Union machte sich für Uwe Schneidewind stark.

Nocke schreibt, er wünsche sich, „dass diese Form der breiten Beteiligung unserer 900 Mitglieder in einen konstruktiven Prozess mündet, aus dem die Union gestärkt hervorgeht“.