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Wuppertal: BV Ronsdorf will neue Skateranlage

Es könnte noch 2021 Fördermittel geben : BV Ronsdorf will neue Skateranlage

Auf dem Spielplatz Schenkstraße soll es wieder eine Skateranlage geben, der Rat hat dafür 100 000 Euro Fördermittel beantragt. Diesem Vorstoß der CDU-Fraktion schlossen sich die übrigen Politiker der Bezirksvertretung Ronsdorf in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig an.

Viele Jahre sei die Skateanlage in der Grünanlage „zentraler Anlaufpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien in Ronsdorf“ gewesen, hatte die CDU ihren Antrag begründet. Skater und Biker hätten kein vergleichbares Angebot im näheren Umfeld, für die Skateanlage seien auch Freizeitsportler aus anderen Stadtbezirken nach Ronsdorf gekommen.

Darüber hinaus sei das Angebot an der Schenkstraße auch wichtig für die Quartiersentwicklung und die Integrationsarbeit, da das Spiel- und Sportangebot von Kindern aus ganz Ronsdorf, speziell auch aus der Wohnsiedlung Rehsiepen intensiv genutzt werde. An der Anlage aus Metall hätten sich mit der Zeit die Vernietungen aufgelöst, erläutert Dirk Müller, Fraktionssprecher der CDU. Man hätte sie nicht reparieren können, weil sie nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach. Im Mai 2020 wurde die letzte Rampe abgebaut, seitdem ist der Platz verwaist.

Die CDU hatte beantragt, dass die Bezirksvertretung den Rat auffordert, eine Wiedererrichtung der Skateranlage zu beschließen und dafür Fördergelder zu beantragen. Das Gebäudemanagement und der Bereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt sollten entsprechende Unterlagen erarbeiten.

Eine neue Skateranlage passe genau zu den Kriterien des NRW-Investitionspakets zur Förderung von Sportanlagen: Es ermögliche besonders vielen Menschen einen Zugang zu sportlicher Betätigung und habe ein quartierbezogenes niederschwelliges Angebot mit großer Reichweite für Kinder und Jugendliche zum Inhalt.

Die CDU drängte dabei auf schnelle Bearbeitung: Wenn der Förderantrag bis zum 15. Januar gestellt sei, könne das Projekt im Jahr 2021 berücksichtigt werden. Dirk Müller berichtet, dass er bereits die CDU-Ratsfraktion zu dem Thema angesprochen hat. Zudem will er noch Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ansprechen: Das Projekt sei ein Paradebeispiel für Fälle, in denen schnelleres Arbeiten der Verwaltung wichtig ist: „Es wäre traurig, wenn das nicht klappen würde.“