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Wuppertal: Breuerhöfe im Luisenviertel soll Ort für kreatives Schaffen werden

Stadtentwicklung : Breuerhöfe im Luisenviertel soll Ort für kreatives Schaffen werden

Das Quartier rund um die denkmalgeschützte Villa wird von einer Projektentwicklungsgesellschaft umgestaltet. Unter anderen sollen soziale Nutzungen, neuer Wohnraum, Co-Working und Kunsträume ermöglicht werden.

Es kommt neues Leben ins Luisenviertel. Die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius und die Firmengruppe Küpper haben die Verträge zum Verkauf des Areals Breuersaal / Auerschulstraße für einen siebenstelligen Betrag an eine eigens für die Entwicklung der Breuerhöfe gegründete Projektentwicklungsgesellschaft unterzeichnet. Ziel sei die Revitalisierung und Entwicklung des Areals in bester Lage der Stadt, heißt es von der Katholischen Kirche in Wuppertal.

Zu dem Areal gehören unter anderem die denkmalgeschützte Villa in der Friedrich-Ebert-Str., die Standort der ehemaligen Rendantur der katholischen Kirchengemeinden des bergischen Städtedreiecks war, der Breuersaal der Pfarrgemeinde St. Laurentius und die Räume der katholischen Hochschulgemeinde und der katholischen Jugendagentur.

Anders als beim reinen Verkauf, werde eine zwischen den Partnern abgestimmte Entwicklung des Objektes angestrebt. Entsprechend hat sich die Kirchengemeinde die Option gesichert, an der Projektgesellschaft Anteile zu erwerben.

Nächster Schritt ist die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes, das „multistrukturelle Nutzungen in Form einer Quartiersrevitalisierung“ umfassen soll, beschreibt ein Sprecher der Kirche. Unter anderen sollen soziale Nutzungen, neuer Wohnraum, Co-Working und Kunsträume ermöglicht werden. Eine neue Verwendung des Breuersaales ist nicht mehr ausgeschlossen. 2024 soll das neue Breuer-Areal, benannt nach dem bedeutenden Elberfelder Katholiken und Sozialreformer Johann Gregor Breuer (1821-1896), fertig gestellt werden.

Für die Kirchengemeinde ist das ein ganz neues Projekt. „Ziel ist eine Nutzung, die die Wertvorstellungen unserer Kirchengemeinden in neuer Weise realisiert, vielen Menschen Nutzen bringen und das Luisenviertel bereichern soll. Lebensqualität und soziale Nutzung sollen zusammengehen. Für uns als Kirchengemeinde ist diese Zusammenarbeit mit den Brüdern Küpper Neuland und wir sind sehr gespannt2, so Pfarrer Kurth.

Für den in Wuppertaler bekannten Projektentwickler und Investor erklärte Boris Küpper: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Katholischen Kirche die Quartiersentwicklung des BreuerAreals anzugehen. Ziel ist es, eine multistrukturelle Nutzung mit den Werten der Katholischen Kirche in Einklang zu bringen, um eine Bereicherung für die Innenstadt und die Gesellschaft Wuppertals zu erzielen; getreu unseres Mottos "Bewahren - Entwickeln – Erneuern".

(red)