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Wupper-Scouts: Besser spät als nie

Corona-Auflagen :  Besser spät als nie

Zu wenig Personal: Die Stadt Wuppertal hat sich bei den Corona-Kontrollen bislang nicht mit Ruhm bekleckert, findet unser Autor. Dass die Wupper-Scouts jetzt endlich ihre Arbeit aufnehmen, ist absolut notwendig.

Jetzt sind sie also unterwegs, die Wupper-Scouts. Besser spät als nie. Über Monate musste sich die Stadt Kritik gefallen lassen, die Auflagen zu wenig zu kontrollieren. Und das zurecht. In Kollegenkreisen wurde immer wieder gerätselt, ob die Stadt überhaupt irgendwo unterwegs ist. So selten waren Kontrolleure zu sehen. Leser brachten immer wieder Beispiele bis hin zum verbotenen Hobby-Fußballturnier im Nordpark mit reger Beteiligung, die offenbar unter dem Radar ablaufen konnten. Die Stadt machte selbst keinen Hehl daraus, dass aufgrund der begrenzten Personalkapazitäten einfach nicht mehr drin ist. An einigen Wochenenden kündigte sie sogar vorsichtshalber an, dass aufgrund des zu erwartenden eher schlechten Wetters gar nicht erst extra kontrolliert würde. Eine Bankrotterklärung, die zurecht von vielen angeprangert wurde und natürlich auch schnell in Zusammenhang mit den lange Zeit schlechten Corona-Zahlen Wuppertals in Zusammenhang gebracht wurde. Zumindest was das angeht, geht es mittlerweile aufwärts - die Zahlen sinken konsequent. Corona wird uns aber weiter begleiten. Und dass mit den Wupper-Scouts nun zusätzliche Kräfte unterwegs sind, die zum einen kontrollieren, zum anderen die Menschen darauf hinweisen, welche Regelungen im Auflagen-Dschungel gerade aktuell sind, kann nur gut sein. Wupper-Scouts, ihr werdet dringend gebraucht!