Situation in Vohwinkel WSW-Kanalbaumaßnahmen am Ludgerweg in Wuppertal sorgt für Anwohnerkritik

Wuppertal · „Die Autos fahren fast bis in unsere Vorgärten“

 Die Baustelle am Ludgerweg sorgt für reichlich Ärger bei den Anwohnern.

Die Baustelle am Ludgerweg sorgt für reichlich Ärger bei den Anwohnern.

Foto: Andreas Fischer

Es ist eine der aufwendigsten WSW-Maßnahmen im Stadtteil. Der dritte Bauabschnitt des großangelegtes Entwässerungsprojekts im Bereich Ludgerweg läuft seit Ende des letzten Jahres. Damit sollen klärpflichtige Niederschläge künftig nicht mehr in den Bremkampbach eingeleitet werden, sondern in das vor einigen Jahren errichtete Regenrückhaltebecken Vohwinkel-Süd im Bereich der Straße zur Linden. Dafür muss unter anderem ein 300 Meter langer Regenwasserkanal angelegt werden. Außerdem ist ein Austausch der alten und zu engen Rohrsysteme notwendig. In die Baumaßnahme wird mit über einer Million Euro kräftig investiert. Dadurch soll es mehr Schutz gegen Überschwemmungen bei Starkregenereignissen geben. Die Arbeiten werden daher grundsätzlich von Politik und Anwohnern begrüßt. Gleichwohl gibt es an der konkreten Ausführung Kritik. Hintergrund ist die einspurige Verkehrsführung im Baustellenbereich. Hier ist der Bordstein vor den Häusern Ludgerweg 15 bis 21a abgesenkt, da sich an dieser Stelle früher der Parkplatz eines vor längerer Zeit abgerissenen Gemeindezentrums befand. Viele Autofahrer nutzen daher den Gehweg an der Engstelle als Ausweichmöglichkeit mit. Das sorgt schon länger für Ärger.