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Wittensteinstraße: Gebetshaus trifft auf Widerstand

Wittensteinstraße: Gebetshaus trifft auf Widerstand

Anwohner und auch die Islamische Gemeinde legen Widerspruch ein.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Es ist bereits ein paar Jahre her, da hat die Evangelische Kirchengemeinde Unterbarmen das Grundstück Wittensteinstraße 190 an die Islamische Gemeinde Wuppertal verkauft. Dieser eingetragene Verein will dort eine Begegnungsstätte mit Gebetsmöglichkeiten errichten. Ein entsprechender Bauantrag der Islamischen Gemeinde Wuppertal ist im März 2004 bei der Stadt eingegangen. Ziel: Umnutzung und Umbau des früher für Jugendarbeit genutzten Gebäudes.

Trotz Baugenehmigung hält der Streit an

Die Baugenehmigung ist dann auch erteilt worden, trotzdem reibt sich derzeit mächtig viel Sand durch das Getriebe. Das Gebäude ist noch nicht fertig. Anwohner der Wittensteinstraße wehren sich, weil nach ihrer Ansicht viel zu wenige Stellplätze vorgesehen sind. Die Islamische Gemeinde ihrerseits legte Widerspruch ein, weil der Bau nur für 100 Personen zugelassen werden sollte.

So etwas fürchtet Marx auch an der Wittensteinstraße. Er rechnet mit deutlich mehr als knapp 200 Besuchern. Bei höchstens zehn Stellplätzen könne das aber nicht funktionieren. Ihm ist schleierhaft, warum das Projekt genehmigt werden konnte. Marx stellt aber trotz zwischenzeitlicher atmosphärischer Störungen klar, dass es allein um die Stellplätze gehe. "Das Problem ist über die Stellplätze zu lösen." Das ginge dann wohl nur mit einer Tiefgarage.

Funktioniert das aber nicht, so sind weitergehende gerichtliche Auseinandersetzungen programmiert.

Kleine Besonderheit: Eine Anwohnerin ist nach Informationen der WZ eigens von der Gronaustraße weggezogen, um den Menschenansammlungen zu entgehen. Nun wohnt sie an der Wittensteinstraße.