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Volksbank: Neue Wege im Immobiliengeschäft

Volksbank: Neue Wege im Immobiliengeschäft

Das Kreditinstitut kooperiert mit Michael Dötsch Immobilien.

Wuppertal. Vor drei Jahren fing die Volksbank das Geschäft mit der Immobilienvermittlung an. Thomas Janßen trieb es voran, platzierte die Volksbank in dieser Sparte nach Angaben des Instituts unter den Top 15 der Stadt. Doch nun stand der Volksbank-Vorstand mit Heinz-Günter Wahle und Wolfgang Gerking vor der strategischen Frage, wie es mit dieser Einheit weitergehen soll.

Deswegen kooperiert die Volksbank nun mit Michael Dötsch Immobilien GmbH. Dötsch und Janßen kennen sich seit 20 Jahren, haben zeitgleich ihre Bankausbildung absolviert. Janßen, bisher Angestellter der Volksbank, wechselt als Mitarbeiter zu MDI.

Unter dem Doppel-Logo Volksbank und MDI rangiert die Kooperation nach eigener Einschätzung mit ihren rund 40 zum Verkauf und etwa 20 zur Vermietung anstehenden Immobilien unter den Top 5 der Stadt.

Genau das ist das Ziel des Volksbank-Vorstands. Das Projekt soll sich weiter entwickeln, das Know-How bündeln und letztlich wohl auch der Immobilienfinanzierung mehr Fahrt verleihen. Schließlich sollen die gemeinsam auf dem Markt gebrachten Objekte auch in allen Volksbank-Filialen präsentiert werden. Wahle macht kein Geheimnis daraus, dass er dabei auch darauf setzt, als Bank stärker ins Gespräch zu kommen, mehr und mehr Multiplikatoren gewinnen zu wollen.

Dass Michael Dötsch, der sich 1998 mit MDI selbstständig gemacht hat, selbst Banker ist, sagt der Volksbank dabei besonders zu. Schließlich setzen Wahle und Gerking auch auf die Expertise in Sachen Wertermittlung, Anlagenberatung und Optimierung bestehender Gebäude.