Schlemmen auf Italienisch — Vapiano eröffnet in Wuppertal

Schlemmen auf Italienisch — Vapiano eröffnet in Wuppertal

Am Donnerstag eröffnet das beliebte italienische Schnell- restaurant an der Ohligsmühle.

Elberfeld. „Chi va piano, va sano e va lontano“: „Wer alles im Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und länger“ — mit diesem Lebensgefühl wirbt die gastronomische Lifestylemarke Vapiano aus Hamburg, die mittlerweile mit über 50 Restaurants in Deutschland und über 100 weltweit vertreten ist.

An diesem Donnerstag eröffnet das erste Restaurant in Wuppertal an der Ohligsmühle, in unmittelbarer Nähe zum Islandufer. „Ich bin sehr glücklich über den Standort. Gerade im Sommer, wenn die Gäste auf der großzügigen Terrasse sitzen können und die Schwebebahn vorbeifährt — das ist wie im Märchenland“, schwärmt der Betreiber Hans Koegel, der gemeinsam mit seinem Partner Gerald Bachmann bereits zwei Vapiano-Restaurants in Hagen und Duisburg führt.

Im August diesen Jahres übernahmen Koegel und sein Partner Bachmann das geplante Vapiano in Wuppertal, als der vorherige Betreiber abspringen musste. Zuvor hatten sich die Bauarbeiten ständig verzögert und somit auch die offizielle Eröffnung. Ab diesem Donnerstag kann man dort nun italienisch schlemmen — ob Pasta, Steinofenpizza, Salate oder hausgemachte Desserts.

Die WZ konnte am Mittwoch bereits einen Blick in das neue Restaurant werfen: Lange Tische aus Eichenholz, hohe Sitzelemente und ein Loungebereich sorgen für ein modernes Ambiente.

Trotz der Selbstbedienung sei ein Essen bei Vapiano immer etwas besonderes, so Koegel.„Wir mögen die Idee dahinter, dass Menschen sich im Restaurant wie bei Freunden zuhause fühlen: Man kann sich kleiden, wie man sich wohlfühlt und herzlich miteinander kommunizieren. Die Gäste können sogar beim Kochen zusehen, persönliche Vorlieben und individuelle Wünsche äußern“, erklärt Koegel.

„Fresh Casual Dining“ nennt sich der Trend, mit dem sich Vapiano von anderen Schnellrestaurants abheben möchte: Täglich würden frische Zutaten bestellt oder hausgemacht, zudem könnten die Gäste spontan kommen und sich wohlfühlen, denn einen Dresscode gäbe es hier nicht, beschreibt Gerald Bachmann, egal ob für einen schnellen Lunch oder ein ausgiebiges Dinner am Abend. „Vapiano ist absolut alterslos. Wir haben sehr junge, aber auch Gäste über sechzig Jahre“, erzählt der Betreiber stolz. Ein Grund dafür sei, dass das Konzept in jeder Altersgruppe Anklang gefunden habe: „Viele Skeptiker, die den traditionellen Kellner vorziehen, haben ihre Meinung schnell geändert und sind mittlerweile sogar Stammkunden geworden.“ Hans Koegel sieht auch die moderaten Preise als Mitgrund, im Schnitt bezahlten die Gäste rund zwölf Euro für eine Mahlzeit mit Getränk und Dessert. Die Betreiber suchten den aktiven Dialog auch mit ihren rund vierzig Mitarbeitern in der Küche und im Service. Kommunikation stünde schließlich an oberster Stelle der Vapiano-Philosophie.

Auch wenn das neue Restaurant Teil einer großen Kette ist, blieb den Betreibern doch auch Spielraum für ein bisschen Individualität: So ziert Elefantendame Tuffi als Wuppertaler Markenzeichen die Tafel über der Kochstation.

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