Puky und Proviel feiern den 400.000. Roller

Puky und Proviel feiern den 400.000. Roller

Kinderfahrzeug-Hersteller und Werkstatt arbeiten seit zehn Jahren zusammen.

Wuppertal. Wenn die Proviel-Mitarbeiter den lächelnden Kindern mit ihren Puky-Rollern auf der Straße begegnen, sind sie stolz, einen Beitrag dazu geleistet zu haben. Denn mit Puky als Auftraggeber sind sie dafür mitverantwortlich.

Puky, bekannt als Hersteller von Kinderfahrzeugen, arbeitet bereits seit 2001 mit dem Dienstleister Proviel zusammen. Damit haben sich zwei Partner gefunden, die voneinander profitieren. Sie produzieren gemeinsam die Puky-Roller und feiern dieser Tage ein Jubiläum: Am Standort Farbmühle in Unterbarmen lief diesen Monat der 400.000. Puky-Roller vom Band.

Eine Zahl, die für erfolgreiche Zusammenarbeit steht. Damit das Qualitätsniveau der Roller auch konstant hoch bleibt, finden regelmäßig Mitarbeiterschulungen sowie unangekündigte Besuche von Puky bei Proviel statt. Mit dem zweiten Proviel-Standort in der Farbmühle in Unterbarmen, schaffen sie zusätzlichen Arbeitsraum mit Montagelinien für Go-Cart-Fahrzeuge.

Dabei ist Proviel kein gewöhnlicher Betrieb, sondern beschäftigt Menschen mit psychischen Erkrankungen. Anderswo hätten diese kaum eine Chance, am Berufsleben teilzunehmen. Durch ein positives Arbeitsklima mit viel Teamarbeit und auf jeden Mitarbeiter abgestimmten Aufgaben, haben die Menschen die Möglichkeit, neues Selbstvertrauen aufzubauen, heißt es bei Proviel.

Etwa 90 Proviel-Mitarbeiter (von 800 insgesamt) arbeiten für Puky und sind mit der Montage von etwa 70 Einzelteilen pro Roller beschäftigt. Die Aufgaben richten sich ganz nach den individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten und sind so vielfältig, dass es für jeden die passende Arbeit gibt — sei es in den Werkstätten, wo die Puky-Roller zusammengebaut werden, oder in anderen Bereichen, wie dem Anbringen von Aufklebern und Fähnchen.

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