Procar feiert Neueröffnung

In den neuen Standort an der Friedrich-Ebert-Straße hat das Unternehmen neun Millionen Euro investiert.

Arrenberg. Der Umzug ist seit Anfang des Monats vollzogen. An diesem Samstag folgt die offizielle Eröffnungsfeier. Procar setzt damit ein deutliches Zeichen: Der Vertragspartner von BMW und Mini ist ab jetzt an der Friedrich-Ebert-Straße auf dem ehemaligen Elba-Gelände gleich neben der Gefa-Bank beheimatet.

Dort konzentriert Deutschlands größter Händler für die Marken BMW, Mini und Rolls-Royce seine Tätigkeiten in Wuppertal und schließt dafür die bisherigen und zuletzt vom Streit um die Miethöhen begleiteten beiden Standorte an der Automeile Uellendahler Straße und auf Lichtscheid an der Oberen Lichtenplatzer Straße.

Rund 9 Millionen Euro investiert Procar nach Angaben von Marketingchef Dirk Selmann an der Friedrich-Ebert-Straße, um dort nach einer Bauzeit von nur rund einem Jahr auf einer Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern einen der modernsten Procar-Standorte zu errichten. In zwei Showrooms präsentiert das Unternehmen auf etwa 1500 Quadratmetern die Marken BMW und Mini. Der Werkstattbereich mit mehr als 30 Hebebühnen ist fast ebenso groß. Außerdem erstreckt sich die Gebrauchtwagenfläche über die erste Etage des Neubaus sowie eine Außenfläche. Eine Besonderheit ist der neu hergerichtete Wupperweg, der nicht nur Kunden das Spazierengehen entlang der Wupper ermöglicht.

Die zusammen 103 Mitarbeiter aus den beiden vorherigen Standorten sind komplett am neuen Standort vereint. Zu diesen Beschäftigten gehören auch die 21 Auszubildenden.

Zu den konkreten Absatzzahlen innerhalb des Stadtgebiets sagt das Unternehmen nichts. Klar ist aber schon jetzt, dass die Affinität zur Marke Mini in Wuppertal offenbar deutlich ausgeprägter ist als beispielsweise im Sauerland.

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