Netzkern startet stark ins neue Jahr

Netzkern startet stark ins neue Jahr

Das Unternehmen gewinnt viele neue Kunden und Folgeaufträge.

Wuppertal. Die Internetagentur Netzkern legt einen guten Start ins neue Jahr hin. Die im Jahr 2012 in der Kategorie Unternehmen des Jahres mit dem Wuppertaler Wirtschaftspreis ausgezeichnete Firma mit Sitz in der ehemaligen Textilfabrik an der Oberbergischen Straße hat mit der Tankstellenkette HEM / Tamoil einen wichtigen Neukunden an Land gezogen. Außerdem gibt es Folgeaufträge langjähriger Bestandskunden wie Barmenia, Bayer und Tele2.

Zudem stehen die neuen Websites des Wuppertaler Sportvereins WSV und des Wuppertaler Feinkostgeschäfts Ghorban Delikatessen an. Und Netzkern hat Mikronährstoff-Anbieter Orthomol aus Langenfeld im Web auf den neuesten Stand gebracht.

Die Kunden wünschen dabei offenbar nicht nur bessere Webseiten, sondern vermehrt Beratung und digitale Werbemaßnahmen. Denn die Webpräsenz muss auch bei Google gefunden werden. Außerdem sollen die Firmen auch bei Facebook dabei sein, Mitarbeiter digital vernetzen und immer häufiger auch via Internet-Shop Produkte verkaufen.

Genau in diesen Bereichen ist Netzkern aktiv. „Gerade der Vertrieb über digitale Kanäle wird auch für Traditionsunternehmen immer wichtiger. So haben wir vergangenes Jahr Montblanc in 30 Ländern erfolgreich auf ihrem Weg in den Online-Verkauf begleitet und unterstützen Fahnen Herold aktuell dabei, ihre Produkte im Web besser zu vertreiben“, so Thomas Golatta, einer der beiden Netzkern-Gründer und -Vorstände.

Angesichts voller Auftragsbücher ist die Zahl der Mitarbeiter um 15 Prozent auf 45 „Kernkräfte“, wie sich die Mitarbeiter nennen, gestiegen. „Wir könnten noch deutlich mehr Kollegen beschäftigen“, erklärt Dr. Daniel Schulten, Vorstand der Netzkern AG. 2014 sei eine große Ausbildungsoffensive geplant. Neuen Platz für Wachstum verschafft sich die Agentur zudem durch Ausbau einer weiteren Etage in der früheren Fabrik. „Installiert wird ein Arbeitsumfeld mit multimedial ausgerüsteten Arbeitsplätzen und Meetingräumen“, erklärt Golatta. „Und für Entspannung in den Pausen richten wir das erste Mini-Kickerstadion Wuppertals ein — vollverglast zum Zuschauen und mit echtem Kunstrasen und Stadionfototapete.“

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