Nationalbank: „In Wuppertal war Platz für uns“

Nationalbank: „In Wuppertal war Platz für uns“

Bilanz: Nationalbank gewinnt Kunden. Weiteres Wachstum erwartet.

Wuppertal. „Unsere Erwartungen sind relativ zügig übertroffen worden.“ Markus Müller, Leiter der Wuppertaler Niederlassung der Nationalbank, ist zufrieden. 2008 hat die Filiale der Essener Mittelstandsbank in den Räumen der ehemaligen Landeszentralbank an der Elberfelder Bankstraße eröffnet und Müller konstatiert: „In Wuppertal war Platz für uns. Wir suchen mit unseren Kunden die Hausbankverbindung, und das ist sehr oft geglückt.“

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit ihrer Eröffnung hat die Nationalbank 3000 Kunden in Wuppertal und dem Bergischen Land gewonnen, darunter sind 750 Unternehmer. „Wir denken selbst wie mittelständische Unternehmer, weil wir ein mittelständisches Unternehmen sind“, zeigt Müller einen der Gründe für den Erfolg auf.

Mit einem Geschäftsvolumen von 500 Millionen Euro befindet sich die Bank seiner Einschätzung nach auf einem stringenten Erfolgskurs und Müller wiederholt: „Das übertrifft unsere Erwartungen massiv.“ Im Jahr 2010 ist das Volumen im Kreditbereich um zirka zehn Prozent und bei den Kundeneinlagen um etwa 30 Prozent gewachsen. Das liegt laut Müller auch daran, dass sich die Wirtschaft in Wuppertal, Solingen und Remscheid nach der Finanzkrise rasch erholt habe. „Der Bergische Unternehmer hat schnell wieder Tritt gefasst“, sagt er.

Für das laufende Jahr prognostiziert er ein weiteres Wachstum der Nationalbank, wenn auch ein nicht so starkes wie im Vorjahr. Zum Erscheinungsbild der Region und der Städte sind sich Müller und Andreas Pauksch, Leiter Private Banking, einig: „Wir müssen als Bergische Region auftreten, und die Vernetzung muss gestärkt werden.“

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