Möbelhaus Welteke stellt sich neu auf

Möbelhaus Welteke stellt sich neu auf

Das Familienunternehmen hat sich an der Jesinghauser Straße um 600 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert und sieht die geplante Ikea-Ansiedlung in Nächstebreck als Ansporn.

Wuppertal. Während Wuppertal über die geplante Ikea-Ansiedlung und den Homepark am Eichenhofer Weg in Nächstebreck diskutiert, wird in der Nachbarschaft — gut drei Kilometer Luftlinie entfernt — investiert: Das Möbelhaus Welteke an der Jesinghauser Straße in Langerfeld stellt sich an seinem Standort mit 111-jähriger Familientradition neu auf und hat seine Verkaufsfläche um gut 600 Quadratmeter erweitert.

Abgesehen vom laufenden Betrieb sei das natürlich auch eine Reaktion auf die Ansiedlungspläne in der weiteren Nachbarschaft, erklärt Dirk Welteke, Mit-Inhaber des Möbelhauses, im Gespräch mit der WZ. Derzeit beschäftigt das Wuppertaler Unternehmen, das einst mit der Gründung einer Tischlerei an der Jesinghauser Straße seinen Anfang nahm, gut 20 Mitarbeiter — vom Verkauf bis zur Auslieferung. Der regionalen Konkurrenz, gerade auch in Haan, stelle man sich schon seit vielen Jahren, so dass man die Ikea-Pläne als einen weiteren Ansporn sehe.

So wurde gut ein Jahr lang an der Erweiterung der Präsentationsfläche gearbeitet — unter Rückgriff auf einen früheren Lagerbereich auf dem Gelände, der durch einen Neubau ersetzt wurde.

Investiert wurden nach Angaben des Unternehmens gut 700.000 Euro in den Standort. Damit habe man knapp 5000 Quadratmeter zur Verfügung — und plane im nächsten Schritt eine weiter Modernisierung eines Gebäudes. Ein Standortfaktor ist die verkehrsgünstige Lage an der B 7. Zum Kalkül gehört aber auch, potenzielle Möbelkunden, die eines Tages auch wegen Ikea nach Wuppertal kommen könnten, bei der Durchreise auf sich aufmerksam zu machen. Dazu investiere man nicht zuletzt in die Außengestaltung.

Der Anteil der zum Teil langjährigen Stammkunden mache gut 30 Prozent aus, fügt Dirk Welteke hinzu. Gerade auch mit Blick auf das Sortiment sei man im Vergleich zu Ikea anders aufgestellt, so dass man optimistisch in die Zukunft blicke.

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